Hartz und herzlich

Schok! Häufig abwesende Bürgergeld-Empfängerin kassiert weniger Geld im Mini-Job: Amt hilft

Bürgergeld-Empfängerin Angelique erhielt aufgrund vieler Fehltage nicht ihr volles Gehalt. Das Amt half sofort.

Die Bürgergeld-Empfänger Angelique und Mike haben mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Über einen längeren Zeitraum bezogen sie gleichzeitig mehrere staatliche Leistungen: insgesamt 3.300 Euro, darunter 1.288,20 Euro Arbeitslosengeld, dazu 1.600 Euro Bürgergeld und zusätzlich Kindergeld.

Doch ihr unrechtmäßiger Bezug mehrerer Leistungen fand ein schnelles Ende. Das Jobcenter kam ihnen auf die Schliche. Die Konsequenz? Sie erhielten eine Kürzung ihrer Einnahmen. Zudem häuften sich zahlreiche Rechnungen an. Angelique hatte keine andere Wahl. Sie musste sich einen Minijob suchen und heuerte in einem Supermarkt an.

Der kurze Ausflug in Arbeitsleben wurde jetzt aber wieder gestoppt. Nach häufiger Abwesenheit wurde das Arbeitsverhältnis beendet. „Ich habe 36 Stunden innerhalb von zwei Monaten gemacht“, erklärt die 21-Jährige. Im weiteren Verlauf gibt sie zusätzliche Einblicke in ihre turbulente Erfahrung.

Die Bürgergeld-Empfänger Angelique und Mike sprechen vor der RTL-Zwei-Kamera.
© RTLZWEI, Madame Zheng

Bürgergeld-Empfängerin: Ihre Chefin machte Probleme

Dabei nimmt die Bürgergeld-Empfängerin kein Blatt vor den Mund: „Ich gehe da nicht mehr hin, weil meine Chefin mich nicht mehr in den Stundenplan eingetragen, mich aus der WhatsApp-Gruppe entfernt und mir nicht mehr geantwortet hat.“

Doch es gibt noch weitere Gründe. Angelique fügt hinzu: „Es lief nicht gut. Ich wollte aber sowieso aufhören, da es nichts für mich ist. Meine Chefin verarscht mich.“ Der Grund? Nach Angeliques Aussage müsse sich anstatt der im Vertrag angegebenen Arbeitszeit von vier Stunden fünf Stunden arbeiten. Ein unzumutbarer Zustand.

273 Euro erhielt die Bürgergeld-Empfängerin im Monat zusätzlich auf ihr Konto. Doch im Vertrag waren 480 Euro angegeben. Da sie keine vier Wochen am Stück arbeitete, bekam sie im Krankheitsfall nicht ihren vollen Lohn ausgezahlt. Ein Umstand, der sie bis heute fassungslos macht.

Angelique und Mike konnten sich auf das Jobcenter verlassen

Doch das Jobcenter sorgte für ein wenig Erleichterung und reagierte sofort. „Wir haben im Monat 456 Euro vom Jobcenter bekommen. Das war mehr als im letzten Monat, da es nicht ausgereicht hat“, merkt die Bürgergeld-Empfängerin an.


Ihre Sorgen nehmen dennoch extrem zu. 8.000 Euro Schulden alleine beim Amt stehen zu Buche. Ob sie sich aus diesem Sumpf befreien können und wie es für Angelique und ihre kleine weitergeht, zeigen die weiteren „Armes Deutschland“-Folgen. Sie sind flexibel bei RTL+ abrufbar.

 

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