„Bergdoktor“-Star kritisiert die Musikindustrie scharf: „wirtschaftlich nicht nachhaltig“.
Rebecca Immanuel ist mit dem „Bergdoktor“ einem Millionenpublikum bekannt. Für eine andere Branche hat sie jedoch kaum Verständnis.

Rebecca Immanuel spricht Klartext: „Beschämend“
Rebecca Immanuel, vielen TV-Zuschauern als „Dr. Vera Fendrich“ aus der ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ bekannt, bewertet ihre musikalischen Ambitionen neu.
Die Schauspielerin erklärt, dass eine professionelle Musikkarriere für sie derzeit keine realistische Option ist – vor allem aus wirtschaftlichen Gründen und mit Blick auf ihre Familie.

In einem Gespräch mit dem Magazin „Meins“ sagte die 55-Jährige, sie liebe das Singen, sehe darin aber in Deutschland kaum finanzielle Möglichkeiten. Besonders die Entwicklung durch Streaming sieht sie kritisch: „Es ist beschämend, wie wenig Geld Musiker mittlerweile verdienen, weil Streamingdienste & Co. den ganzen Profit abschöpfen.“ Auch Howard Carpendale hatte sich zuletzt kritisch zu dem Thema geäußert.
Rebecca Immanuel plant Album
Wenn man von der Musik leben wolle, müsste man laut Immanuel große Opfer bringen: intensive Tourneen und längere Abwesenheiten von der Familie. Sonst sei die Karriere „wirtschaftlich nicht tragfähig.“ Diese Konsequenzen wolle sie nicht tragen und fokussiere sich daher weiterhin auf die Schauspielerei.
Ganz loslassen will sie die Musik dennoch nicht. In der „Apotheken Umschau“ berichtete Immanuel im Februar, dass das Singen sie seit Kindheitstagen begleitet habe – aus Sicherheitsgründen habe sie sich jedoch zunächst auf die Schauspielerei konzentriert. Für dieses Jahr nahm sie sich vor, neue Songs zu schreiben, „die einen Menschen im gestandenen Alter berühren und beschäftigen“ – mit dem Ziel, 2026 ein Album zu finalisieren.
Rebecca Immanuel übernimmt Rolle beim „Traumschiff“
Neben der Musik hat Rebecca Immanuel ein weiteres wichtiges Projekt im Jahr 2026: die bestätigte Gastrolle bei „Das Traumschiff – Ruanda“. Die MS Amadea nimmt 2027 Kurs auf Afrika, die Produktion der neuen Folgen läuft bereits. Das ZDF bündelt damit gleich mehrere prominente Auftritte und neue Schauplätze.
Als prominenter Überraschungsgast ist neben Immanuel noch Moderator Elton dabei. Das Stammensemble um Florian Silbereisen als „Kapitän Max Parger“ trifft für „Ruanda“ außerdem auf Wolke Hegenbarth, Moritz Heidelbach, Boris Aljinovic, Abdul Samiu Saliou und Deryl Kenfack.








