„Der Bergdoktor“ schockiert: Hans Sigl spricht über möglichen Ausstieg – „Die Geschichte wird zu Ende gehen.“
Hans Sigl ist als Hauptdarsteller aus der ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ nicht wegzudenken. Ewig wird er aber nicht Dr. Hans Martin Gruber spielen.
Ellmau – Seit fast 20 Jahren prägt Hans Sigl (56) die Serie „Der Bergdoktor“ als Hauptdarsteller. Die Reihe hat über die Jahre eine große Fangemeinde aufgebaut und zählt zu den langlebigsten Formaten im ZDF. Nun äußert sich der Hauptdarsteller überraschend offen dazu, dass auch diese Ära irgendwann ein Ende finden könnte.

Im Interview mit der „Mindelheimer Zeitung“ antwortete er auf die Frage, ob er manchmal darüber nachdenke, beim „Bergdoktor“ aufzuhören und sich etwas Anderem zu widmen: „Naja, man überlegt natürlich.
Jetzt haben wir die zwanzigste Staffel, irgendwann wird sich das Schicksal des Dr. Martin Gruber auserzählt haben.“ Die 19. Und 20. Staffel werde noch laufen, „bis dahin schauen wir mal, was passiert“, so Sigl.
So stellt sich Hans Sigl seinen „Bergdoktor“-Abschied vor
Der österreichische Schauspieler verkörpert bereits seit 2008 den „Bergdoktor“ Martin Gruber. Dass er so lange eine Serienfigur verkörpern kann, überraschte auch schon seine Kollegen.
So habe ihm einst einer gesagt: „Ich danke dir für eine schöne Kindheit.
“ Das erzählte Hans Sigl im „Welt“-Interview. Bekomme er so etwas zu hören, frage er sich: „Wo ist denn bitte die Zeit hin?“.
Wie die Geschichte von Dr. Martin Gruber einmal enden wird, weiß er nicht. Doch er hat bereits ein paar Ideen. Bei „SWR 1 Leute“ erzählte er, dass er sich ein zur ersten Folge passendes Ende wünsche. In der ersten Folge sei Gruber aus dem Zug ausgestiegen, in der letzten solle er dann einsteigen.
„Ich glaube, das wäre das angemessene Ende, dass er wieder seines Weges zieht und dann eine Phase seines Lebens da in seiner Heimat verbracht hat“, erklärte er.
Noch müssen sich die „Bergdoktor“-Fans aber nicht auf einen Abschied vorbereiten. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Hans Sigl seinen Vertrag bei der Serie erneut um zwei Jahre verlängerte.








