Hartz und herzlich

Unglaublich: Arbeitsloser körperlich am Ende – er hatte nur sieben Stunden Schlaf

Jerrick aus der Bürgergeld-Doku „Hartz und herzlich“ ist erschöpft. Er hatte in den vergangenen Tagen viel zu wenig Schlaf.

Es sind Szenen, die einem fast leid tun können. Sichtlich erschöpft, mit viel zu weitem Shirt, großen Augenringen und Mehr-Tage-Bart schlufft der arbeitslose Jerrick zu seinem Treffen mit Kumpel Jonas. Begleitet natürlich von den Kameras der RTL-Zwei-Bürgergeld-Doku „Hartz und herzlich“.

„Siehst kaputt aus“, wirft Jonas seinem Kumpel, der gerade erst ein geplantes Praktikum abgesagt hatte, ein wenig uncharmant entgegen. Doch der junge Arbeitslose kann nicht widersprechen. Er ist geschafft. Und das hat auch einen Grund.

Jerrick und Jonas aus der Doku „Hartz und herzlich“.
© RTLZWEI, UFA SHOW & FACTUAL

Arbeitsloser ist erschöpft – er hatte nur sieben Stunden Schlaf

„Ich bin auch kaputt, Bruder. Ich bin die letzten Tage mit sieben Stunden Schlaf klargekommen“, erklärt Jerrick. Und schildert auch gleich, warum er sein Praktikum abgebrochen hat. Er sei mental nicht stark genug gewesen, so der Arbeitslose.

Doch es gibt auch Hoffnung. In Kürze habe er ein Vorstellungsgespräch bei einem Pflegezentrum in Ludwigshafen.

Er wolle sich in Richtung Altenpflege und Krankenpflege orientieren, so Jerrick. Lediglich die Arbeit in der Geschlossenen sei nichts für ihn.

 

Oder doch Rettungsschwimmer?

Eventuell sei aber auch eine Arbeit als Rettungsschwimmer eine Option. Schließlich arbeite auch Kumpel Jonas dort. Doch der scheint ein wenig skeptisch, ob der Motivation seines Kumpels.

Dennoch hat er ein paar Tipps. „Versuche einen guten optischen Eindruck zu hinterlassen. Am besten jetzt nichts vom Abbruch erzählen. Und durchziehen bis zum Umfallen“, so der Rettungsschwimmer.

Dazu brauche er ein gutes Bild. Und so will Jerrick erst einmal zum Friseur. Ob er seine lange Haare dort abschneiden lassen wird? Unklar. Mit dem Gedanken jedoch spielt er durchaus. Und für einen Job als Rettungsschwimmer wäre das sicherlich gar nicht mal so schlecht.

 

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