Hartz und herzlich

Überraschung: „Preislich eigentlich ganz okay“ – Bürgergeld-Empfänger weiß sich trotz Schulden

Die meisten Bürgergeld-Empfänger müssen sparen. Und auch Pascal aus der RTLZWEI-Sozialdoku „Hartz und herzlich“ versinkt im Schuldenchaos. Für seinen eigenen Komfort ist er dennoch bereit, tief in die Tasche zu greifen.

Mit Bürgergeld sind die finanziellen Mittel bescheiden. Und auch Pascal aus „Hartz und herzlich“ ist ziemlich knapp bei Kasse und musste sogar Privatinsolvenz anmelden.

Der 24-Jährige hat viele Schulden – doch nun durfte sich der Bürgergeld-Empfänger über eine saftige Nachzahlung aus der Rentenkasse freuen. Statt seine Schulden zu begleichen, gönnt sich Pascal lieber eine teure Klimaanlage.

„Hartz und herzlich“: Bürgergeld-Empfänger Pascal gönnt sich Klimaanlage – „Von den Kosten her war es okay“

Bürgergeld-Empfänger Pascal schwitzt in seiner Wohnung

Es ist heiß geworden in Mannheim. Damit Pascal trotzdem gut schlafen kann, will er sich ein Klimagerät kaufen. Hilfe bei der Auswahl bekommt er dabei von Kumpel Lothar. Für die Installation hat allerdings gerade niemand Zeit, und so macht der 24-Jährige sich selbst daran, eine vorläufige Konstruktion anzufertigen, um den Schlauch des Gerätes am Fenster zu befestigen.

Am Ende des Tages ist der Bürgergeld-Empfänger, der undankbar für eine 500-Euro-Sonderzahlung ist, mit dem Provisorium, seiner Arbeit und vor allem der Temperatur im Zimmer ziemlich zufrieden und freut sich auf eine angenehme Nacht.

Pascal aus „Hartz und herzlich“
Pascal aus Mannheim steht schon länger für „Hartz und herzlich“ vor der Kamera.RTLZWEI

Verschuldeter Bürgergeld-Empfänger gönnt sich Klimaanlage für 160 Euro

Die Klimaanlage für sein Schlafzimmer hat insgesamt 160 Euro gekostet. Für den Transport musste der 24-Jährige nichts blechen, denn das Gerät brachte sein Bekannter Lothar vorbei. Der 24-Jährige zeigt sich rundum glücklich und hat das Gerät direkt mehrere Stunden laufen – über die drohenden Stromkosten macht sich Pascal keine Gedanken. Doch die könnten auch seine Mutter Beate treffen, welche er beinahe in den Ruin geritten hat.

„Die hat 160 Euro gekostet. Von den Kosten her war es okay“, berichtet Pascal. „Die letzten Nächte waren der Horror und ich habe sehr unruhig geschlafen. Mit der Klimaanlage ist es jetzt angenehm. Das wird cool mit dem neuen Ding und ich freue mich, dass die funktioniert“; so der 24-Jährige.

Zuerst wollte ihm Micha bei dem handwerklichen Teil behilflich sein, jedoch musste er dann doch absagen – Pascal musste sich nun selbst um das Gerät kümmern. Denn bei Klimaanlagen in Innenräumen befördert ein Schlauch die Wärme nach draußen.

Deshalb musste der Bürgergeld-Empfänger, der meinte, eine Sonderbehandlung vom Jobcenter zu bekommen, selbst ins Bauhaus – und beschwert sich dabei über die Hitze an der frischen Luft. Doch immerhin in seinem Schlafzimmer dürfte es jetzt deutlich kühler sein.

Erst kürzlich hat Pascal sich krankschreiben lassen, um sich eine Pause von einer Jobcenter-Maßnahme zu gönnen. Der Grund? Die Behörde hatte die Maßnahme um vier Wochen verlängert – davon ist Pascal jedoch nicht begeistert.

 

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