Eigentlich zählte Patrick Romer zu den umstrittensten Promis im diesjährigen Dschungelcamp, Gil Ofarim stellte jedoch sogar ihn mühelos in den Schatten.
Kurz vor dem Finale wurde der Landwirt, der durch “Bauer sucht Frau” Bekanntheit erlangte, rausgewählt.
Vor allem eine Szene verärgerte viele Fans der Show: Der 30-Jährige warf ein Insekt ins Feuer und verstieß damit mutmaßlich gegen das australische Tierschutzgesetz.
Auch in Deutschland gibt es Kritik. Im Nachhinein verurteilt die Tierschutzorganisation Peta den Dschungelcamp-Moment scharf und verleiht dem Kandidaten einen Negativ-Preis.
Dschungelcamp-Verhalten von Patrick Romer wird abgestraft
In der Rubrik “Speziesismus des Monats” ist Patrick Romer für Peta der Spitzenreiter im Januar, wie die Organisation auf Social Media bekannt gibt. Die Begründung:
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Vor allem folgender Satz, der im Dschungelcamp fiel, wird als bedenklich eingestuft: “Es gibt Nützlinge und es gibt Schädlinge. […] Nützlinge, die lässt man leben und Ungeziefer, also Schädlinge, die tötet man.”
Doch auch RTL bekommt sein Fett weg, denn geht es nach Peta, hätte der Sender härter durchgreifen müssen. “Das Moderationsteam rügte diesen Regelverstoß zwar, doch er blieb folgenlos”, wird demzufolge festgehalten.
Dass RTL weiterhin echte Tiere für die Prüfungen verwendet, ist der Tierrechtsorganisation ohnehin ein Dorn im Auge. Man habe “mehrfach an die Produktionsfirma ITV Studios Germany und RTL appelliert, für die Show keine Tiere mehr in Dschungelprüfungen zu missbrauchen”, heißt es im Hinblick darauf.
Echte Tiere im Dschungelcamp: Das sagt RTL
Allerdings setzt sich der Sender dagegen zu Wehr. “Alle Dschungelprüfungen mit Tierbeteiligung werden unter strengen Tierschutzrichtlinien geplant und umgesetzt. Jede Prüfung wird vorab von der australischen Tierschutzorganisation RSPCA geprüft und freigegeben”, teilten die Verantwortlichen mit.
Anscheinend kann das Peta aber nicht besänftigen.
Für die Tierschützer:innen geht es auch darum, welches Bild durch die Prüfungen vermittelt wird: “Die Darstellung von Tieren als ‘Ekelfaktor’ ist speziesistisch und trägt dazu bei, dass Tierquälerei verharmlost wird und Menschen für den Umgang mit Tieren desensibilisiert werden.”
In den Instagram-Kommentaren gibt es überwiegend positive Reaktionen auf die besondere Auszeichnung für Patrick Romer. “Was haben wir erwartet? Respekt für Tiere kennt er nicht. Auch nicht für die, die ihm nutzen”, schreibt ein Follower des Peta-Accounts.









