Die bestätigte Teilnahme von Gil Ofarim beim „Dschungelcamp 2026“ entfacht eine Welle der Empörung – inklusive Boykottaufrufen. Während die Kritik immer lauter wird, schweigt der Musiker bislang.
Eigentlich sollte die Bekanntgabe der neuen Dschungelcamp-Teilnehmer Vorfreude wecken. Doch beim offiziellen Post von RTL schlägt die Stimmung schnell um.
Statt Neugier und Vorfreude dominiert Wut – und sie richtet sich fast ausschließlich gegen Gil Ofarim.

Boykottaufrufe unter offiziellem RTL-Post
Seit der Bestätigung seiner Dschungelcamp 2026-Teilnahme füllen sich die Kommentarspalten auf den offiziellen Social-Media-Kanälen von RTL mit deutlichen Reaktionen.
Zahlreiche Zuschauer:innen kündigen offen an, das Dschungelcamp 2026 nicht einschalten zu wollen, sollte Gil Ofarim tatsächlich ins Camp ziehen.
Einige Kommentare fallen besonders hart aus:
„Der Schaden, den Ofarim verursacht hat, ist nicht wieder gutzumachen. Ihm sind andere völlig egal. Er verdient keine zweite Chance.“
„Gil Ofarim ist der Grund, warum ich es mir nicht ansehen werde. Der gehört nicht ins Fernsehen.“
„Wie kann man ihm noch einmal eine Plattform geben?“
Der Tenor ist eindeutig: Viele Fans empfinden seine Teilnahme als Provokation – und als moralische Grenzüberschreitung.
Warum Gil Ofarim so umstritten ist

Hintergrund der Kritik ist der Skandal aus dem Jahr 2021. Damals hatte Gil Ofarim öffentlich behauptet, Opfer eines antisemitischen Vorfalls geworden zu sein. Später räumte er vor Gericht ein, diese Anschuldigungen erfunden zu haben. Der Fall sorgte bundesweit für Entsetzen, da er reale antisemitische Erfahrungen relativierte und eine breite gesellschaftliche Debatte auslöste.
Genau dieser Punkt wird nun von vielen Zuschauer:innen erneut aufgegriffen. In den Kommentaren heißt es immer wieder, jemand mit dieser Vorgeschichte dürfe keine mediale Bühne und kein Geld im Unterhaltungsfernsehen erhalten.
Auffällig: Gil Ofarim äußert sich bislang nicht
Während die Kritik immer lauter wird, bleibt Gil Ofarim auffällig still. Bislang gibt es keine öffentliche Stellungnahme von ihm zu den Boykottaufrufen oder zur erneuten Teilnahme an einer großen TV-Show.
Auch auf seinen eigenen Social-Media-Kanälen findet sich aktuell kein Kommentar zur Diskussion.
RTL unter Druck: Risiko für das Dschungelcamp?
Für RTL ist die Situation heikel. Das Dschungelcamp lebt seit Jahren von polarisierenden Persönlichkeiten – doch der aktuelle Gegenwind ist ungewöhnlich massiv.
Dass Boykottankündigungen bereits Wochen vor dem Start kursieren, ist selbst für das sonst so skandalerprobte Format bemerkenswert.
Ob die Empörung tatsächlich messbare Auswirkungen auf die Einschaltquoten haben wird, bleibt abzuwarten. Klar ist aber: Die Diskussion um Gil Ofarim überlagert schon jetzt viele andere Kandidaten – und prägt die Wahrnehmung der Staffel.
Das ist ehrlicherweise aber auch die Chance für das Format, denn natürlich wird die Aufmerksamkeit riesig sein, wenn Ofarim tatsächlich wieder zu sehen ist und möglicherweise nochmal über den Skandal spricht.








