Hartz und herzlich

Kurz vor ihrem Tod: TV-Star versank im Schulden-Chaos

Bürgergeld-Empfängerin und „Hartz und herzlich“-Star Regina hatte vor ihrem Tod mit offenen Rechnungen zu kämpfen. Ihr wird wegen der Schulden sogar das Internet abgestellt.

Die Nachricht von Reginas Tod versetzte das „Hartz und herzlich“-Publikum in Schrecken. Die Rentnerin war fester Bestandteil der Sozialdoku, ihre Wutausbrüche machten sie zur Ikone der Rostocker Folgen.

Doch in den letzten Folgen, in denen sie zu sehen ist, hat sie große Sorgen – und ganz untypisch für sie, flippt sie nicht einmal aus.

Bürgergeld-empfängerin regina bei hartz und herzlich aus rostock vor einem O2-Shop
Regina musste sich bei einem Freund Geld leihen. © Screenshot / RTL+ / RTLZWEI

Regina hat an diversen Stellen Schulden angehäuft: Bei ihrem Stromanbieter war sie so ins Minus geraten, dass die Bürgergeld-Empfängerin Privatinsolvenz anmelden musste.

Dazu kamen offene Rechnungen von ihrem Telefonanbieter, die sie nicht bezahlen konnte. Um sich vor weiteren rechtlichen Konsequenzen zu schützen, lieh sich die Rostockerin Geld bei Freunden. Die Schulden musste sie in Raten abstottern.

„Hartz und herzlich“-Regina muss Geld von Freund leihen – und in Raten abbezahlen

Regina wurde kurz vor ihrem Tod das Internet abgedreht, sie hatte mehrere Rechnungen ignoriert. „Das sind inzwischen 178 Euro Telefonrechnung!“, gesteht sie. „Das liegt aber auch daran, dass ich die Telefonrechnung nicht bezahlen konnte, weil ich erst den Strom bezahlen musste“, begründet die Rentnerin ihre Schulden.

Um möglichst schnell wieder online zu sein, macht sich die Rostockerin auf den Weg in die Stadt. Sie will direkt im Shop ihres Internetanbieters die offenen Rechnungen begleichen.

Das Geld hierfür fehlt allerdings. Die Bürgergeld-Empfängerin hat Glück, ihre Freunde unterstützen sie: „Ich habe mir leider, leider das Geld leihen müssen von einem Freund.“

„Der hat gesagt, ich kann jeden Monat 20 Euro zurückzahlen“, berichtet Regina. Insgesamt müsste sie also neun Monate die Schulden bei ihrem Kumpel abstottern.

Tragischerweise ist die „Hartz und herzlich“-Protagonistin vermutlich in dieser Zeit verstorben. Doch davor setzte sie sich ein klares Ziel: „So etwas passiert mir nie wieder!“

 

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