„Hartz und herzlich“-Pascal bleibt Bürgergeld-Empfänger – „Ausbildung ist Quatsch“
Lange erzählte Pascal bei „Hartz und herzlich“ und auf TikTok, dass er eine Ausbildung suche. Jetzt will er ohne Lehre arbeiten gehen, doch das Jobcenter hält ihn für zu unzuverlässig.
Bürgergeld-Empfänger Pascal schwankt regelmäßig in seiner Einstellung zum Jobcenter – einmal findet er, das Amt verlangt zu viel, das andere Mal fühlt er sich eingeschränkt.
Egal wie, die Mitarbeiter können in den Augen des Mannheimers nichts richtig machen. In der RTLZWEI-Sendung „Hartz und herzlich“ regt er sich über die neuste Unverschämtheit auf – sein Sachbearbeiter will ihn doch wirklich auf eine Ausbildung vorbereiten!

Was sich für Außenstehende wie eine Förderung anhört, ist für Pascal ein No-Go. „Vier Jahre geht das jetzt schon mit denen, dass die sagen, dass sie mich in eine Ausbildung bringen wollen“, regt er sich auf, „dabei will ich doch gar keine Ausbildung machen, weil das mit Lesen und Schreiben echt schwierig ist!“ Dass der Bürgergeld-Empfänger schon oft von Bewerbungen auf Lehrstellen gesprochen hat und dabei begeistert war, lässt er unter den Tisch fallen. Für ihn steht fest: „Eine Ausbildung ist, finde ich, Quatsch!“
„Hartz und herzlich“: Pascal bleibt Bürgergeld-Empfänger – eine Ausbildung lehnt er ab
Dem 23-Jährigen fehlen die Grundkenntnisse in Mathematik, er leidet an einer Lese-Rechtschreib-Schwäche und hat keinerlei Schulabschluss. Für Pascal ein klares Indiz, dass eine Ausbildung für ihn nicht infrage kommt. Er fühlt sich vom Jobcenter überhört, das ihn trotzdem auf eine Lehre vorbereiten will. Dabei war er es selbst, der damit angefangen hatte: „Ich hab gesagt, dass ich eine Ausbildung suche“, gesteht er.
Böse Zungen vermuten schon seit einer Weile, dass sich der „Hartz und herzlich“-Protagonist nur für den weiteren Kindergeld-Bezug ausbildungssuchend gemeldet hat.
Wäre er arbeitssuchend gemeldet, fiele diese finanzielle Unterstützung des Amts weg. Nun haben sich seine Pläne also geändert: „Ich will einfach nur arbeiten und meine Ruhe! Ich will keine Ausbildung, keinen Stress.“
Bei einem Termin mit seinem Sachbearbeiter des Jobcenters Mannheim will er die Situation klären – und bekommt stattdessen einen Schuss vor den Bug. „Der Jobcenter-Mitarbeiter hat gesagt, wir machen jetzt erstmal sechs Monate die Maßnahme“, berichtet Pascal, „dass die Bundesagentur für Arbeit sieht, dass ich da regelmäßig hingehe.“ Völlig verständnislos meint der Bürgergeld-Empfänger: „Ich wäre angeblich nicht zuverlässig!“
Er selbst hält sich für absolut zuverlässig und lässt dabei all seine Fehltritte außer Acht: Etwa als der „Hartz und herzlich“-Protagonist ohne Anspruch Kindergeld bezog, diverse Maßnahmen abbrach, ohne mit dem Amt zu sprechen und es trotz Privatinsolvenz nicht schafft, keine neuen Schulden anzuhäufen. Deshalb soll er sich jetzt erst einmal beweisen, bevor das Amt ihm wieder hilft, einen Job zu finden.








