Für Svenja beginnt ein neues Kapitel. In der aktuellen Folge von „Hartz und herzlich – Rostock“ steht eine Entscheidung im Mittelpunkt, die ihr Leben nachhaltig verändern könnte: Sie verlässt Rostock und zieht nach Ostfriesland, um dort einen kompletten Neuanfang zu wagen.
Ein Schritt, der Mut erfordert – und der von vielen Hoffnungen, aber auch Unsicherheiten begleitet wird.
In Rostock war Svenjas Alltag lange von Problemen geprägt. Finanzielle Engpässe, gesundheitliche Einschränkungen und immer wieder Rückschläge bestimmten ihr Leben.
Perspektiven schienen rar, die Belastung wuchs. Der Gedanke an einen Neustart reifte daher über Monate hinweg. „So wie es war, konnte es nicht weitergehen“, macht Svenja deutlich.
Der Umzug nach Ostfriesland soll kein spontaner Ausbruch sein, sondern ein bewusster Schritt, um Ordnung, Struktur und neue Chancen zu finden.
Ostfriesland verbindet Svenja mit Ruhe, Überschaubarkeit und einem Umfeld, das weniger stressgeladen ist als die Großstadt.
Gerade diese ruhigere Lebensweise erhofft sie sich als Grundlage, um wieder Stabilität zu gewinnen. Gleichzeitig weiß sie, dass ein Ortswechsel allein keine Wunder bewirkt.
Behördenwege, Wohnungssuche und finanzielle Organisation bleiben auch im neuen Umfeld eine Herausforderung.
Die Kamera begleitet Svenja bei den ersten Schritten ihres Neuanfangs: dem Abschied von Rostock, den gemischten Gefühlen zwischen Hoffnung und Angst sowie der Ankunft in einer Region, die ihr bisher fremd ist.
Besonders deutlich wird dabei, wie viel Planung und Durchhaltevermögen ein solcher Neustart erfordert. Unterstützung vor Ort spielt eine wichtige Rolle, doch letztlich liegt es an Svenja selbst, ihr Leben neu zu ordnen.
Dabei bleibt sie realistisch. Sie weiß, dass Rückschläge nicht ausgeschlossen sind und dass der Weg in die Selbstständigkeit oft länger dauert als erhofft.
Dennoch überwiegt der Wille, etwas zu verändern. „Ich will mir wieder etwas aufbauen“, sagt sie entschlossen. Ostfriesland soll für sie kein Ort der Flucht sein, sondern eine echte Chance auf einen stabileren Alltag.
„Hartz und herzlich“ zeigt diesen Schritt ohne Beschönigung, aber mit Nähe zum Menschen. Svenjas Geschichte steht stellvertretend für viele, die trotz schwieriger Lebensumstände den Mut finden, Verantwortung zu übernehmen und neue Wege zu gehen.
Ob der Neuanfang gelingt, bleibt offen – doch eines ist klar: Svenja hat den ersten, vielleicht wichtigsten Schritt bereits getan.









