„Hartz und herzlich“ – Bürgergeld-Empfänger will 2-tägiges Praktikum und Führerschein.
Pascal gehört bei „Hartz und herzlich“ zu den unbeliebtesten Protagonisten. Auf TikTok liefert der Bürgergeld-Empfänger genug Gründe dafür.
Seit Wochen erzählt der 24-jährige Pascal auf TikTok, dass er bald ein Praktikum bei Hausmeister Michael absolvieren wird. Der „Hartz und herzlich“-Protagonist hat große Pläne, was in dieser Zeit machen möchte. Bagger fahren, Stapler fahren und natürlich Zeit mit seinem Kumpel verbringen sind nur ein paar Punkte auf der Liste. Eine Forderung ans Jobcenter darf aber auch nicht fehlen.

Der Bürgergeld-Empfänger will, wie seine Mutter, dass das Amt für ihn den Führerschein bezahlt. Oder zumindest einen Stapler- oder Maschinenführerschein möchte er. Dass allein das Machen der Fahrerlaubnis länger dauern würde als sein Praktikum bei Michael, scheint ihm egal zu sein. Denn er kann nur zwei Tage bei dem Hausmeister mitlaufen.
Bürgergeld-Empfänger Pascal stellt auf TikTok wieder Forderung ans Jobcenter Mannheim
„Hartz und herzlich“-Pascal hat seine Jobcenter-Maßnahme geschmissen, doch er sah es positiv: Er erzählt auf TikTok seit Wochen, dass er bei „Micha“ mehr oder weniger angestellt werden könnte. Doch dieser erzählt in einem Livestream was ganz anderes. Dort berichtete der Hausmeister nämlich, dass der 24-Jährige maximal zwei Tage bei ihm ein Praktikum absolvieren könnte. Alles andere sei nicht möglich.
Ein Dämpfer für Pascal, der sich vermutlich schon als Michaels Mitarbeiter gesehen hat: Etwas mit seinem Kumpel chillen, ab und zu etwas tragen und Geld dafür bekommen, wäre der Traum des Bürgergeld-Empfängers. Nun muss er sich einen anderen Plan überlegen – oder wie er sagt: „Der Mann aus der Maßnahme soll dann sagen, was ich noch machen kann.“
Nach den zwei Tagen Praktikum bei Micha muss sich der „Hartz und herzlich“-Protagonist eine andere Maßnahme besuchen oder einen Job finden – sonst sieht es finanziell bald schlecht aus.
„Oder ich gehe ins Lager und mache meinen Staplerschein“, kündigt er an, dabei behauptete der Bürgergeld-Empfänger schon vor Wochen, dass er einen Staplerschein habe.
„Ich würde dann auch klären, ob man einen Maschinenschein da beantragen kann“, erklärt er, obwohl er nach aktuellem Stand gar keinen Schein braucht. Man könnte fast meinen, der Bürgergeld-Empfänger braucht immer mindestens eine Forderung an das Jobcenter. Sonst wird dem Mannheimer wohl langweilig.
Auf Zuschauer wirken Pascals Wünsche, wie meist, völlig überzogen: „Wenn der liebe Micha schlau ist, verzichtet er auf deine ‚Arbeitskraft‘.“
Ein anderer meint: „Der arme Micha tut mir jetzt schon leid!“ Dass das Jobcenter dem Bürgergeld-Empfänger nicht den Geldhahn zudreht, sorgt nach wie vor für Frust: „Der darf doch alles, es passiert nichts bei den Schmarotzer!“












