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„Harter Brocken“-Fans enttäuscht! „Versaut die Folge aber richtig“

Monatelang haben sich die Fans von „Harter Brocken“ auf die neue Folge gefreut – doch für viele endete sie mit einer Enttäuschung.

Endlich wieder eine neue Folge „Harter Brocken“ aus dem Harz – das haben sich am 1. Weihnachtstag wohl alle eingefleischten Fans gedacht. Zur Primetime flimmerte die neue Folge im Ersten über die Bildschirme.

Doch für so manch einen gab es beim Schauen der Folge „Harter Brocken – Die Erpressung“ eine unschöne Überraschung.

© ARD Degeto Film/Kai Schulz

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„Harter Brocken“-Fans nach neuer Folge enttäuscht

Im neunten Fall der beliebten ARD-Reihe „Harter Brocken“ bekommt es Dorfsheriff Frank Koops mit ehemaligen DDR-Agenten zutun. Nichtsahnend, dass es sich bei ihnen um eiskalte Killer handelt, die nach der Wende ihre „Karriere“ unerkannt fortgesetzt haben. Frank Koops muss sich in dieser Folge einer Kette tödlicher Ereignisse stellen.

Eine Geschichte, die vor allem eines verspricht: Spannung pur. Und das mit Western-Touch. Denn viele Szenen wurden in der historischen Brockenbahn gedreht. Für Regisseur Hanno Olderdissen ein lang gehegter Wunsch (mehr dazu liest du hier).

 

„Versaut die Folge aber richtig“

Doch all das scheint viele Fans der Serie nicht so wirklich zu interessieren. Denn ihnen ist an der neuen Folge etwas ganz anderes aufgefallen: Es gibt einen neuen Heiner.

Und das passt vielen so gar nicht. Unter einem Beitrag der ARD Mediathek bei Facebook wächst die Kritik.

„Ich will den alten Heiner wieder“, kommentiert da beispielsweise jemand. „Moritz Führmann ist und bleibt HEINER! Man hätte da eine neue Rolle draus machen sollen und nicht einfach Heiner mit einem neuen Schauspieler besetzen dürfen“, kritisiert jemand anderes und erntet dafür hundertfachen Zuspruch.

„Wenn der Führmann nicht mehr mitmachen möchte, gut. Aber Heiner einfach ein neues Gesicht geben und so tun als ob es Heiner ist, versaut die Folge aber richtig! Sehr schwach, bin echt enttäuscht“, meint ein weiterer Fan.

Dabei sei es eine bewusste Entscheidung gewesen, der Rolle von Heiner ein neues Gesicht zu geben und „den neuen Heiner optisch stark zu verändern“, erklärte Schauspieler Jakob Benkhofer im Interview mit dem „Harz Kurier“ (wir berichteten).

Er ist nämlich in die Fußstapfen von Moritz Führmann getreten. Und für ihn ist klar: „Moritz Führmann zu kopieren, wäre der falsche Ansatz gewesen.“


Benkhofer wisse, wie schwer es ist, eine beliebte Figur neu zu interpretieren: „Sein Heiner wurde geliebt, weil er authentisch war – und genau darum geht es auch für mich: einen eigenen, wahrhaftigen Zugang zur Figur zu finden.“ Und dennoch wollte er es versuchen.

Und fernab der vielen Kritik gibt es natürlich auch einige Stimmen, die gar nicht so negativ gestimmt sind wie der Rest. „Der neue Heiner macht das cool“, heißt es da beispielsweise unter dem Beitrag.

„Wunderbar, auch die Neubesetzung“, meint jemand anderes. Und eine weitere Person plädiert dafür, dem neuen Schauspieler in der Rolle einfach mal eine Chance zu geben.

 

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