Existenz-Schock! „Hartz und herzlich“-Pascal plötzlich ohne Bürgergeld – völlig ahnungslos?
Bürgergeld-Empfänger Pascal bekommt bald über 200 Euro weniger im Monat. Doch der „Hartz und herzlich“-Protagonist scheint das nicht zu registrieren.
Pascal erzählt seit Wochen voller Freude, dass er bald endlich Ruhe vom Jobcenter habe. Das liegt keinesfalls daran, dass der Bürgergeld-Empfänger eine Arbeitsstelle gefunden hat.
Der Mannheimer „Hartz und herzlich“-Protagonist weiß aber, dass er mit 25 nicht mehr zu berufsbildenden Maßnahmen gehen muss. Er denkt scheinbar, er sei dann ganz frei von Anforderungen des Amts.

Doch entgegen Pascals Hoffnungen lässt das Jobcenter ihn, sobald er Geburtstag hat, nicht in Ruhe. Wenn er 25 wird, hat der Benz-Baracken-Bewohner ein ganz anderes Problem: Eine seiner Einkommensquellen fällt weg. Er lebt derzeit von Bürgergeld, Kindergeld und Waisenrente. Doch mit dem Kindergeld ist bald Schluss – das sind fast 260 Euro weniger jeden Monat.
„Hartz und herzlich“-Pascal hofft auf eigene Wohnung und Geld vom Jobcenter
Aktuell lebt der 24-jährige Pascal auf großem Fuß. Fast täglich erzählt er von Einkäufen bei Netto, Besuchen beim Dönerladen, Shoppingtouren bei MediaMarkt und Ausflügen nach Frankfurt.
Dass der „Hartz und herzlich“-Protagonist in einer Privatinsolvenz steckt, scheint keine Rolle zu spielen. Er hausiert bei Mutter Beate in den Benz-Baracken, zahlt nicht viel Miete.
Doch mit dem Lotterleben ist vermutlich bald Schluss. Denn mit seinem 25. Geburtstag rutscht Pascal in die Bürgergeld-Regelung für Erwachsene. Das bedeutet unter anderen, dass er schneller sanktioniert werden kann – Pflichtberatungen fallen weg. Der zusätzliche Wegfall des Kindergelds könnte für den Mannheimer rasch zum Verhängnis werden.
Bisher scheint das für ihn allerdings keine Rolle zu spielen, er beschäftigt sich lieber mit den Vorteilen, wie er glaubt. Dazu gehört auch, dass der „Hartz und herzlich“-Protagonist endlich seine eigene Wohnung bekommen könnte. Das Jobcenter würde, insofern die Miete angemessen ist, die Kosten übernehmen. Für seine Mutter Beate hätte Pascals Auszug jedoch schwere Konsequenzen.
Ihre Wohnung ist für sie allein zu groß, sie müsste entweder umziehen oder mit ihrem Bürgergeld Teile der Miete bezahlen. Was für Pascal der Traum ist, könnte für sie schnell zum Albtraum werden.
Doch dass dem 24-Jährigen nicht immer wichtig ist, zeigt der „Hartz und herzlich“-Protagonist bereits, als er Beate monatelang seinen Teil der Miete nicht gab.








