Der Bergdoktor

„Der Tiger“: Kriegsfilm schlägt Dschungelcamp und „Der Bergdoktor“ deutlich!

Prime Video landet den nächsten Volltreffer: Im Januar ließ der deutsche Kriegsfilm „Der Tiger“ die komplette Streaming-Konkurrenz hinter sich.

Promo-Motiv zu „Der Tiger“.
Hatte Anfang 2026 die Nase vorn: „Der Tiger“. Foto: TMDB

Seit November wird Prime Video offiziell von der AGF gemessen – und der Amazon-Dienst nutzt diese Bühne eindrucksvoll. Nach Erfolgen wie „Maxton Hall“ und „Fallout“ sicherte sich im Januar nun „Der Tiger“ die Spitzenposition der Streaming-Hitliste. Rund drei Millionen Abrufe kamen für den Film zusammen – ein Wert, den kein anderes Format im Monat erreichte.

Damit untermauert Prime Video eine frühere Eigenmeldung: Schon kurz nach dem Start hatte Amazon verkündet, dass „Der Tiger“ der erfolgreichste deutsche Eigenfilm der Plattform sei. Die aktuellen AGF-Zahlen bestätigen diese Aussage nun auch offiziell – selbst wenn das Portfolio deutscher Amazon-Originalfilme bislang noch überschaubar ist.

Hans Sigl vor dem Dschungelcamp

Direkt hinter dem Amazon-Erfolg folgt das ZDF: „Der Bergdoktor“ war im Januar extrem gefragt und platzierte gleich mehrere Folgen mit jeweils deutlich über zwei Millionen Abrufen in den Top-Rängen.

Insgesamt lagen drei Episoden sogar vor sämtlichen Ausgaben des RTL-Dschungelcamps, das ebenfalls stark performte, aber später im Monat startete und damit weniger Zeit für Abrufe hatte.

Der Vergleich hinkt zwar etwas, zeigt aber dennoch: Hans Sigl war im Streaming stärker als die australische Dschungelprüfung.

Prime Video mit zehn Titeln in den Top 25

Neben „Der Tiger“ sammelte Prime Video weitere Erfolge: Auch „Fallout“ blieb mit mehreren Episoden sehr präsent, hinzu kamen stark gefragte Filme wie „Greenland“„The Wrecking Crew“ und „Guns Up“. Insgesamt platzierte der Streamingdienst zehn Titel in den Top 25 – mehr als jeder andere Anbieter.

Währenddessen ging Joyn im Januar komplett leer aus. Die ARD schaffte es immerhin mit einem Handball-Livestream in die Hitliste, was zeigt, dass auch Sport von den technischen Zählweisen profitiert.

Die AGF misst bei Streaming inzwischen Views, also reine Startvorgänge. Jeder Klick zählt – auch wenn ein Stream mehrfach gestartet oder nur kurz angesehen wird. Das erklärt die hohen Werte und macht die Zahlen eher mit Plattformen wie YouTube vergleichbar.

 

Related Articles

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Back to top button
error: Content is protected !!