Bauer sucht Frau

Das Unvorstellbare: Hofbesuch bei Bauer Friedrich und Laura.

Düsseldorf – Ein Leben nach der Kamera, geprägt von Verantwortung und Nähe zur Realität: Im Rahmen von EXTRA – Das Magazin hat RTL Bauer Friedrich und seine Partnerin Laura mehrere Tage auf ihrem Hof begleitet.

Der ausführliche Beitrag gewährt seltene Einblicke in den Alltag des Paares nach dem Ende von „Bauer sucht Frau“ – und zeigt, wie aus einer TV-Romanze Schritt für Schritt ein gemeinsames Leben geworden ist.

Schon früh am Morgen beginnt der Tag auf dem Hof. Noch bevor die Sonne richtig aufgegangen ist, ist Friedrich auf den Beinen. Tiere versorgen, Maschinen überprüfen, Abläufe planen – die Arbeit ist strukturiert und fordert volle Konzentration.

Laura steht ihm dabei längst nicht mehr nur zur Seite, sondern ist fester Bestandteil des Hofalltags. Im EXTRA-Interview betont sie, dass sie bewusst Verantwortung übernehmen wollte: „Ich wollte nicht nur die Frau an seiner Seite sein, sondern Teil dieses Lebens.“

Der Beitrag zeigt Laura bei Arbeiten im Stall, im Haushalt und bei organisatorischen Aufgaben. Dabei wird deutlich, dass der Schritt aufs Land für sie eine große Umstellung war.

Weg von der Stadt, weg von festen Arbeitszeiten, hinein in einen Alltag, der sich nach Wetter, Tieren und Jahreszeiten richtet. „Man kann hier nichts aufschieben“, sagt Laura.

„Wenn etwas erledigt werden muss, dann sofort.“ Genau diese Klarheit habe ihr jedoch geholfen, schneller anzukommen.

Auch Friedrich spricht offen über die Veränderungen. Der Landwirt, der während der Sendung oft als ruhig und zurückhaltend wahrgenommen wurde, zeigt sich im Beitrag reflektiert.

Er habe gelernt, Entscheidungen nicht mehr allein zu treffen. „Früher habe ich alles mit mir selbst ausgemacht. Heute reden wir über alles – auch über Zweifel“, erklärt er. Diese Offenheit sei für ihn ein entscheidender Schritt gewesen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Hofbesuchs ist der Umgang mit der plötzlichen Öffentlichkeit. Beide berichten von positiven, aber auch kritischen Reaktionen nach der Ausstrahlung von „Bauer sucht Frau“.

Kommentare in sozialen Netzwerken, Erwartungen von außen und das Gefühl, ständig beobachtet zu werden, hätten sie zeitweise belastet.

Dennoch seien sie sich einig gewesen, sich davon nicht bestimmen zu lassen. „Am Ende zählt nur, wie wir hier zusammenleben“, betont Friedrich.

Auch Zukunftspläne kommen zur Sprache. Konkrete Termine oder große Ankündigungen vermeidet das Paar bewusst. Stattdessen sprechen sie über kleine, realistische Ziele: weitere Investitionen auf dem Hof, klare Aufgabenverteilungen und vor allem Zeit füreinander.

Laura erklärt, dass sie gelernt habe, Geduld zu haben. „Auf dem Hof läuft nichts von heute auf morgen – das gilt auch für Beziehungen.“

Der EXTRA-Beitrag zeichnet ein differenziertes Bild fernab von romantisierten TV-Geschichten. Er zeigt ein Paar, das sich nicht über große Gesten definiert, sondern über Alltag, Verlässlichkeit und gegenseitigen Respekt.

Der Hofbesuch macht deutlich: Friedrich und Laura haben die Zeit nach den Kameras genutzt, um ihre Beziehung zu festigen – still, konsequent und mit beiden Füßen fest im echten Leben.

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