„Das sind etwa 300 Euro im Monat“: Ein Bürgergeld-Paar leistet sich einen privaten Fahrer.
Bürgergeld und Grundsicherung sichern ihre Einnahmen, zusätzlich bringt Alleinunterhalter „Tobi Wood“ mit Auftritten und Live-Streams etwas Geld ein.
Insgesamt erhalten die beiden derzeit 1056 Euro vom Staat. Damit kommen Tobi und Jenny offenbar gut zurecht – so gut, dass sie sich einen privaten Fahrservice leisten können.
„Im Monat sind das schon so 300 Euro“, sagt Jenny in der neuen Folge von „Armes Deutschland“.
„Armes Deutschland“-Paar sucht privaten Chauffeur
Tobi hatte zuvor eine Anzeige im Internet aufgegeben und suchte dort einen Fahrservice, welcher die beiden zum Supermarkt, ins Hallenbad oder ins Shoppingcenter fährt.
Auf die Anzeige meldete sich Natascha. Der regelmäßige Gang ins Hallenbad ist für die beiden ein festes Ritual geworden – aber nicht, um dort Sport zu treiben.
Denn der übergewichtige Tobi will auf keinen Fall abnehmen – und das hat auch einen Grund: „Da kriege ich ja nicht mehr die 20 Euro mehr vom Staat für die Klamotten.“
Bürgergeld-Empfänger kassiert online zusätzliches Geld
Inzwischen hat das Amt Wind davon bekommen, dass Tobi als Alleinunterhalter Einnahmen erzielt. Der 27-Jährige hat wegen des Gutachtens einen Plan und sagt schonungslos in die Kameras: „Ich werde dem Gutachter erklären, dass ich arbeiten will. Natürlich will ich nicht arbeiten, aber ich will zum Jobcenter.“
Auch Jenny hat absolut keine Lust auf Arbeit. Die 27-Jährige leidet laut eigenen Angaben unter einer Sozialphobie und hätte gerne jemanden, welcher sie als arbeitsunfähig einschätzt: „Dann würde ich nicht ständig neue Jobangebote bekommen.“
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