Bürgergeld-Empfängerin nach einem Arbeitstag am Ende – „Ich kriege da einen Schlaganfall!“
Bürgergeld-Empfängerin Stefanie will den „Hartz und herzlich“-Zuschauern beweisen, dass sie arbeiten kann. Der Job in einer Gaststätte wird zur Belastungsprobe.
Stefanie ist seit zehn Jahren arbeitslos, nun will die Bürgergeld-Empfängerin endlich selbst für sich sorgen. Die frisch gebackene „Hartz und herzlich“-Protagonistin will weg vom Jobcenter.
Sie bewirbt sich in einer Fischgaststätte. Zuerst wird sie abgelehnt, dann bekommt sie doch eine Chance – dem Restaurant fehlt kurzfristig Personal.

Die 59-Jährige hat bereits zuvor in einer Küche gearbeitet, allerdings ist das über zehn Jahre her. Beim Vorbereiten des Seelachses stellt Inhaber Christian ihr einige Fragen, testet ihr Wissen.
Nach acht Stunden Probearbeiten steht das Urteil fest: „Wir können dir einen Vertrag für vier Wochen anbieten.“ Zunächst ist die Bürgergeld-Empfängerin begeistert, doch kurz darauf ändert sich die Stimmung.
Bürgergeld-Empfängerin sucht Job bei „Hartz und herzlich“
Als Stefanie das Angebot bekommt, ab sofort zumindest einen vierwöchigen Vertrag in der „Veddeler Fischgaststätte“ zu erhalten, ist sie überglücklich.
„Ab morgen bin ich keine Bürgergeldlerin mehr – tschakka!“, feiert sie. Bester Laune schlendert sie Nachhause und unterschreibt sogleich den Arbeitsvertrag. Doch nach wenigen Tagen nimmt die Begeisterung ab.
Humpelt läuft sie durch ihre Wohnung und erklärt stöhnend: „Schmerz lass nach! Ich glaube echt, ich kriege da einen Schlaganfall oder Herzinfarkt!“ Die Arbeit im Fischrestaurant ist so anstrengend für die langjährige Bürgergeld-Empfängerin, dass sie starken Muskelkater und damit einhergehende Schmerzen hat.
Für den ein oder anderen „Hartz und herzlich“-Kollegen wäre das bereits Grund zur Kündigung.
Doch sie will nicht aufgeben, es ist zu schön, eigenes Geld zu verdienen. Wie es mit Stefanies Berufsleben weitergeht, erfahren „Hartz und herzlich“-Zuschauer noch nicht.
Wann neue Folgen aus Hamburg kommen, ist unklar. Allerdings zeigt ein Blick auf die Website der Fischgaststätte, in der die Bürgergeld-Empfängerin arbeitete, dass sie dort nicht auf den Bildern der Mitarbeiter auftaucht.
Da die Dreharbeiten für „Hartz und herzlich“ nun einige Monate zurückliegen, lässt das Fehlen von Stefanie auf der Website vermuten, dass sie inzwischen nicht mehr für die Gaststätte arbeitet. Ob sie eine andere Anstellung gefunden hat oder zurück im Bürgergeld-Bezug ist, bleibt vorerst unklar.









