Bürgergeld-Empfänger zahlt acht Monate lang keinen Strom – nun schaltet sich das Gericht ein.
Hausmeister und „Hartz und herzlich“-Protagonist Andy gilt als die gute Seele des Viertels. Nach einer Herz-OP im Jahr 2023 musste er seinen Vollzeitjob aufgeben und lebt nun von Bürgergeld.

Seine Tätigkeit als Hausmeister übt er inzwischen in einem Minijob aus, um seine Sozialleistungen etwas aufzustocken.
Trotz seiner angeschlagenen Gesundheit hilft er seinen Nachbarn, wo er nur kann: Er erledigt kleinere Botengänge und kümmert sich um Reparaturen.
Doch auch Andy ist nicht gefeit vor den Tücken des Lebens. Nach Monaten, in denen er seine Stromrechnung nicht bezahlt hatte, steht er nun vor der drohenden Stromabschaltung.
Die Realität holt ihn ein und die Zeit läuft ihm gleichzeitig davon.
Das Gericht habe ihm jetzt Post gesendet, da er seit acht Monaten seine Stromrechnungen nicht bezahlt habe. Von der Forderung ist der 59-Jährige jedoch wenig überrascht.
Denn er hat bereits damit gerechnet, dass er irgendwann Post bekommt. Schließlich habe er seine Rechnungen bewusst nicht beglichen.

„Hartz und herzlich“-Andy: „Das ist doch eine Frechheit. Gut, ich habe Scheiße gebaut“
„Das ist doch eine Frechheit. Gut, ich habe Scheiße gebaut. Aber jetzt will ich das klären und muss erst einmal suchen, wo ich das klären kann“, beschwert sich Andy in der neuen Folge von „Hartz und herzlich“.
Die Forderung beläuft sich insgesamt auf 761,91 Euro, welche er innerhalb einer Woche bezahlen muss.
„Was soll ich jetzt machen? Ich habe Scheiße gebaut. Mir waren andere Sachen wichtiger und irgendwann war es mir egal. Das ist eben eine Schwäche von mir.
Naiv und dumm, ich weiß“, gibt er schließlich zu. Ob er das Geld in kürzester Zeit aufbringen kann? Zwar stockt Andy sein Bürgergeld mit dem Minijob als Hausmeister auf – so große finanzielle Rücklagen hat er jedoch nicht.
Ein anderer „Hart und herzlich“-Protagonist und Bürgergeld-Empfänger geht derweil auf das Jobcenter und meckert: „Denen brennt der Helm“.








