Hartz und herzlich

Bürgergeld-Empfänger will Minijob: Hätte er mal in den Kalender geschaut

Bürgergeld-Empfänger Andy würde gerne einen vierstündigen Minijob an Land ziehen. Doch die Zeit ist nicht optimal.

Das Foto zeigt den „Hartz und herzlich“-Protagonisten Andy.
© RTLZWEI, UFA SHOW & FACTUAL
Endlich raus aus der Arbeitslosigkeit. Diesen Wunsch hat auch Bürgergeld- beziehungsweise Grundsicherungs-Empfänger Andy.

Der Protagonist der RTL-Zwei-Dokureihe „Hartz und herzlich“ hat sich aufgemacht, sich einen Minijob anzuschaffen. Doch bereits die erste Bewerbung geht gehörig in die Hose. Schuld ist ausgerechnet die Jahreszeit.

Ärgerlich, hatte sich Sonnenbank-Fan Andy doch zur Aufgabe gemacht, sein Hobby zum Beruf zu machen. Ein Minijob im Solarium, das wäre genau das richtige für den Bürgergeld-Empfänger.

„Solarium macht mir halt einfach Spaß als Kunde. Und ich könnte mir auch vorstellen, neue Kunden zu beraten.

Da hätte ich voll Lust drauf. Einfach was mit Menschen zu machen. Die Menschen geben einem ja auch etwas zurück.

Ein Lächeln oder eine Dankbarkeit, weil man die Bänke sauber gemacht hat für die Kunden. Ich lasse mich nicht unterkriegen, ich bin ein Kämpfer“, so der 33-Jährige.

Bürgergeld-Empfänger Andy hat einen Job in Aussicht

Doch es gibt ein nicht von der Hand zu weisendes Problem. Prinzipiell sei es eine sehr gute Idee, findet der Besitzer der Sonnenbank, jedoch sei die Sommerzeit eher suboptimal für das Solarium-Geschäft.

Ab November, so der Studio-Besitzer, könnte er wieder Mitarbeiter gebrauchen. „Die meisten sind jetzt im Urlaub, da ist tote Hose. Auch, wenn es noch so viel regnet“, so der potenzielle Arbeitgeber.

Dennoch, ganz aussichtslos ist es nicht. Kann Andy seine Bewerbung doch direkt da lassen. Und er darf sogar an einem Tag einmal vorbeischauen und sich das Solarium anschauen. Na, das klingt doch ganz positiv, oder? Und wie. Vor allem, da er direkt einen Termin zum Probearbeiten bekommt.


„Ich wollte eigentlich nur meine Bewerbung abgeben, hätte mit einer Zusage, und dass es so schnell geht, gar nicht gerechnet. Ich bin voll überrascht, dass ich die Chance bekomme“, so Andy. Für ihn sei das Probearbeiten ein Schritt in die Richtung. Dann drücken wir mal die Daumen, dass alles gut geht.

 

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