Noch immer schleicht Mika um Imani herum, um an Jans Geld zu kommen. Imani ahnt nichts von seinen Beweggründen und geht davon aus, dass es ihm guttut, über seinen verstorbenen Zwillingsbruder zu reden.
So bietet sie Mika an, eine Nacht in ihrer Wohnung zu schlafen, da er bereits aus dem Hotel ausgecheckt hat. Doch ihr Bild von ihm ändert sich schlagartig – im wahrsten Sinne des Wortes.
Mika macht kein Geheimnis daraus, dass er und Jan sich nicht gut verstanden haben. Seine Erzählungen über ihre gemeinsame Kindheit enden oft damit, dass Jan sich nicht korrekt verhalten hat.
Dennoch kann Imani über die Anekdoten lachen. Außerdem schenkt Mika ihr digitale Kinderfotos als Andenken an Jan. Als er sich verabschieden will, lädt Imani ihn ein, noch zu bleiben.
Sie bietet ihm sogar ein Bett für die Nacht an, da Mika bereits aus dem Hotel ausgecheckt hat. Aus Imanis Sicht gibt es keinen Grund, ihm zu misstrauen, auch wenn ihr Umfeld sie immer wieder warnt.
Schock für Mika
Am nächsten Tag stehen sowohl die Testamentseröffnung als auch die Besprechung zur Gründung der Stiftung an. Mika schmuggelt sich unter einem Vorwand mit in den Termin mit dem Notar und Kilian Reichenbach.
Dabei erfährt er, was mit dem Vermögen – immerhin 12 Millionen Euro – seines Bruders geschehen soll. „Ich hab mit Jan vereinbart, dass sein gesamtes Vermögen in die Forschung fließt“, erklärt Imani. Sie selbst verzichtet auf den Pflichtteil.
„Ich will, dass anderen Leuten erspart bleibt, was Jan und ich durchmachen mussten. Alles wird genauso gemacht, wie mein Mann es wollte“, weist sie den Notar an.
Die Stiftung soll das Geld verwalten. Mika muss bei diesen Informationen sichtlich schlucken.
Ein blutiger Schlag
Als Imani ihre Gäste hinaus begleitet, bleibt Mika allein in der Wohnung zurück und spricht mit seinem Spiegelbild. „Dein Bruder ist dir keinen Cent wert“, zischt er in den Spiegel.
„Ist das deine Vorstellung von einer Familie?“ Klar, dass er diese Frage an seinen Zwillingsbruder richtet. Der antwortet im Spiegel: „Glaubst du wirklich, dass du irgendetwas verdient hättest, nach allem, was du getan hast? Du bekommst das, was dir zusteht. Nichts! Du Versager!“
Das macht Mika so wütend, dass er mit der geballten Faust in den Spiegel schlägt. In dem Moment kehrt Imani zurück. Sie sieht den zerbrochenen Spiegel und Mikas blutenden Hand.
Wie wird sie mit diesem Wutausbruch umgehen? Hatten die anderen doch alle Recht mit ihren Warnungen? Ist Mika gefährlich?








