Das Unvorstellbare: 37 Fehlerpunkte – Ex-Bürgergeld-Empfängerin verzweifelt am Führerschein
Sandra hatte noch nie einen Job, das möchte die „Hartz und herzlich“-Protagonistin nun ändern. Um ihre Chancen zu verbessern, will sie endlich den Führerschein machen.
Wochenlang war es ruhig um die Rostocker Bürgergeld-Empfänger, jetzt sind sie zurück auf RTLZWEI. Und das direkt mit Problemen und Sorgen.
Die sechsfache Mutter Sandra ist arbeitslos, seit sie die Schule verlassen hat. Ein Umzug nach Ostfriesland sollte Änderung in das Leben der „Hartz und herzlich“-Protagonistin und ihrer Familie bringen. Doch das Landleben stellt sie vor große Herausforderungen.

Sowohl für den Alltag als auch für mögliche Jobs benötigt Sandra ein Auto – aber sie hat keinen Führerschein. Endlich hat sie, beziehungsweise ihr Mann, das Geld für die Fahrschule angespart.
Sandra selbst hat kein Einkommen, sie ist dank des Gehalts von Ehemann Tino keine Bürgergeld-Empfängerin mehr. Nun stellt sich heraus: Die Theorieprüfung stellt eine größere Herausforderung dar, als das Finanzielle.
„Hartz und herzlich“-Sandra will Autofahren – „dann gehe ich wirklich arbeiten!“
„Ich hatte schon einmal Theorie fast fertig, es hat nicht viel gefehlt bis zur Praxis“, erzählt Sandra. Das Ganze ist allerdings schon elf Jahre her. Seitdem ist die Prüfung nicht nur komplexer geworden, die 40-Jährige hat auch einiges vergessen. Damals musste sie den Führerschein abbrechen, weil sie kein Geld mehr hatte. Heute startet sie einen neuen Versuch – der alles andere als erfolgreich verläuft.
Sandra war eigentlich fest entschlossen, die Fahrschule durchzuziehen, und setzte sich auch schon ein Ziel, was danach passieren sollte: „Und dann gehe ich wirklich arbeiten!“ Aber daraus wird vorerst wohl nichts, wie sie in den neuen Rostocker „Hartz und herzlich“-Folgen zeigt.
Denn die Ex-Bürgergeld-Empfängerin scheitert bereits an den Übungsfragen zur Theorieprüfung: „Wenn ich die alleine lese, verstehe ich den Sinn der Fragen nicht!“
„Wenn die Fragen vorgelesen werden mit den Antworten, verstehe ich das eher“, erklärt sie, „da ich die Fragen aber alleine lese, bin ich so zwischen 22 und 37 Fehlerpunkten.“
Das ist weit mehr, als man in einer Theorieprüfung haben darf – das sind maximal zehn. Sollte sie mit ihrem jetzigen Wissensstand in die Prüfung gehen, fällt sie ziemlich sicher durch.
Und ohne Theorieprüfung, kann sie auch keine praktische Fahrprüfung ablegen. Bleibt der Führerschein vorerst ein Traum? Einen Job zu finden, erleichtert das nicht.
Eigentlich wollte die „Hartz und herzlich“-Protagonistin nach ihrem Umzug auf einem Bauernhof arbeiten, aber auch das klappte nicht. Wie es weitergeht, bleibt vorerst also ungewiss.










