Mario Adorf ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Das ZDF wirft der Schauspiel-Legende zu Ehren gleich an mehreren Tagen das TV-Programm um.
Die Schauspielwelt verabschiedet sich von Mario Adorf – der Filmstar ist im Alter von 95 Jahren verstorben. Die jahrzehntelange Schauspielkarriere des Charakterdarsteller würdigt nun auch das ZDF und wirft Adorf zu Ehren gleich an mehreren Tagen das TV-Programm um.
Gleich heute Abend (9. April) zeigt das Zweite laut einer Pressemitteilung um 22:15 Uhr das Porträt “Mario Adorf – Ein Leben”.
Das weitere Programm, wie zum Beispiel die Talkshows “Maybrit Illner”, die eigentlich um 22:15 Uhr laufen sollte, und “Markus Lanz” direkt im Anschluss, verschieben sich jeweils um 15 Minuten.
Wegen Mario Adorf: ZDF ändert auch am Freitag und Samstag das Programm
Einen Tag später, am Freitag den 10. April, ändert das ZDF in Erinnerung an Mario Adorf das Nachtprogramm. Um 0:30 Uhr läuft “Terra X History: Mario Adorf – eine deutsche Filmlegende”.
Im Anschluss folgt um 1:15 Uhr “Die Strafverteidiger – Anwälte des Bösen”, was eigentlich für den 0:30-Uhr-Slot vorgesehen war. “Terra X History: Geheimes New York. Rätselhafte Orte der Geschichte” entfällt.
Am Samstag (11. April) zeigt der öffentlich-rechtliche Sender mit “Krokodil” um 13:40 Uhr einen Film des Schauspiel-Stars aus dem Jahr 2013. “Inga Lindström: Das Haus am See” wird stattdessen vorgezogen auf 12:15 Uhr. Der weitere Programmablauf am Samstag bleibt wie geplant.

“Intensive und nuancierte Charakterdarstellungen”: ZDF-Intendant würdigt Mario Adorf
“Mario Adorf war ein Schauspieler von außergewöhnlicher Präsenz und Tiefe, der Generationen von Zuschauerinnen und Zuschauern geprägt hat”, würdigt ZDF-Intendant Dr. Norbert Himmler den Schauspieler.
“Mit seinen intensiven und nuancierten Charakterdarstellungen – unter anderem in den großen ZDF-Mehrteilern ‘Der große Bellheim’, ‘Die Affäre Semmeling’ und ‘Der Schattenmann’ – hat er das Programm des ZDF nachhaltig bereichert. Sein Werk hat weit über einzelne Rollen hinausgewirkt und ist fest im kollektiven Gedächtnis verankert.”









