Bürgergeld-Empfängerin mit Zwillingen finanziell am Ende: „…wie das System es will“
In den Benz-Baracken haben dutzende Anwohner zu kämpfen, viele beziehen Bürgergeld. „Hartz und herzlich“-Janine leidet unter den Umständen als Alleinerziehende.
Janine teilt bei „Hartz und herzlich“ bereits seit 2017 ihr Leben. Und in den neun Jahren hat sich einiges geändert. Die Mannheimerin wurde schwanger, trennte sich vom Kindsvater, fing Jobs an und verlor sie wieder.
Es scheint, als sei nur eines in ihrem Leben konstant: die Abhängigkeit vom Amt. Die zweifache Mutter ist deshalb verzweifelt.

In den neuen Folgen erzählt sie, wie eng sie den Gürtel schnallen muss. Spätestens, seit ihre Kinder eingeschult wurden, seien Arbeit und Familie nicht mehr vereinbar.
„Irgendwann brauche ich ja mal einen richtigen Job, weil das Geld knapp wird. Und das schaffe ich erst, wenn das alles passt!“, schildert sie aufgebracht während der Gartenarbeit.
Große Geldsorgen bei „Hartz und herzlich“: Janine findet keinen Job
„Ich muss am Tag dreimal in die Schule laufen“, berichtet Janine von ihren Schwierigkeiten als Alleinerziehende, „beide hinbringen, ihn mittags holen und die Kleine nachmittags holen.“
Ihr Sohn Jaydim besucht die Vorschule, darum ist er nur halbtags in Betreuung. „Wie soll ich denn da arbeiten gehen?“, ruft die Bürgergeld-Empfängerin verzweifelt aus.
Außer ihr gibt es kaum jemanden, der die Kinder betreuen kann. Über Janines Ex-Freund und Partner der Zwillinge verriet sie bei „Hartz und herzlich“ nur wenig, aber es ist klar, dass er nichts mit seinen Sprösslingen zu tun haben möchte. „Ich muss mich daran halten, wie das System es will. Aber ich kann mich ja nicht zerteilen!“, macht sie weiter ihrem Ärger Luft.
Janines Frust ist groß. Sie hat Geldprobleme, darum will sie arbeiten. Doch kein Job bietet Arbeitszeiten, die mit der Betreuung ihrer Kinder vereinbar sind. Eine Betreuung hat sie nicht, eine bezahlen kann sie nicht. Und ihren Zwillingen kann sie ohne ein richtiges Gehalt nur wenig bieten.
Trotz ihrer Verzweiflung bleibt sie zuversichtlich: „Meine Zeit wird kommen.“ In ihrem letzten Job wurde die Bürgergeld-Empfängerin gekündigt, seitdem sucht sie nach einem Job.










