„Tatsächlich. Im Mai werden es jetzt sechs Jahre, dass mein Alexander unter den Lkw gekommen ist und ich, am nächsten Tag quasi, als Regisseur wieder auferstanden bin“, blickt Clemens Löhr auf den dramatischen Dreh von damals zurück.
Zwischen 2009 und 2020 verkörperte der Schauspieler die Rolle Alexander Cöster und wurde so zum Liebling vieler Fans.
Trotz Serientod hat Clemens Löhr GZSZ nie verlassen: Er arbeitet mittlerweile als Regisseur. „Ich liebe beide Seiten der Kamera! Die Arbeit vor wie hinter der Kamera ist spannend, abwechslungsreich, fordert mich im besten Sinne heraus und, wenn’s gut läuft, werde ich vielleicht selbst noch von mir, vom Endergebnis überrascht“, erklärt er gegenüber der Südwest Presse.
Neuer Job nach GZSZ-Serientod
Die Arbeit als Regisseur bezeichnet Clemens Löhr als vielseitiger und umfangreicher: „Da ist meine Vorbereitungszeit mit mehrfachem Lesen der Bücher, der Buchbesprechung und ‑bearbeitung, dann dem sogenannten ,Auflösen‘ der Szenen.
Dabei versuche ich mir im Voraus klarzumachen, wie die Szenen gedreht werden.“ Nebenher organisiert er mithilfe seiner Regieassistenz und dem Team den kommenden Dreh.
„Mittendrin der eigentliche Dreh: Hier treffen dann meine Tätigkeit als Schauspieler und als Regisseur aufeinander. Ich glaube, meine Schauspieler*innen fühlen sich dadurch ganz gut aufgehoben bei mir“, so Clemens Löhr.
„Ein ganz schöner Schock für mich“
2020 musste seine Rolle Alexander Cöster den tragischen Serientod sterben. Er beobachtete damals einen Streit zwischen Shirin (Gamze Senol) und einem Mann und wollte schlichten.
Dabei wurde Alexander von dem Typen auf die Straße geschubst und von einem Lkw angefahren. „Natürlich war es erst mal ein ganz schöner Schock für mich, als klar wurde, dass Alexander Cöster die Serie verlässt.
Rein dramaturgisch konnte ich natürlich gut nachvollziehen, was für ein Potenzial in der Geschichte um die trauernde Maren steckt.
Es war ja dann auch gut und ergreifend und somit richtig so“, betont der 57-Jährige. Werde zum GZSZ-Experten und abonniere jetzt unseren Newsletter.
Clemens Löhr vermisst die Arbeit als Schauspieler
Clemens Löhr schließt ein Comeback als GZSZ-Schauspieler aus: „Ein Wiederkehren als drolliger Zwillingsbruder oder als Lookalike kann ich mir, ehrlich gesagt, gar nicht vorstellen.“
Der einstige Serienstar hofft stattdessen darauf, schon bald für ein anderes Format vor der Kamera zu stehen. „Die Arbeit als Schauspieler vermisse ich so langsam doch sehr! Gerade in der Zusammenarbeit mit meinen Kolleg:innen am Set.
Ich liebe einfach beide Seiten der Kamera, und vielleicht klappt es ja 2026, dass ich mich, wo auch immer, als Schauspieler vor der Kamera wiederfinde. Schön wär’s“, wünscht sich Clemens Löhr.









