Almidyll und Notfalleinsatz: In der TV-Serie „Die Maiwald“ gibt eine engagierte Veterinärin ihr Bestes für Tier und Mensch.
Die Schönheit des Salzburger Lands, die Dramen in einer kleinen Tierklinik, viel Herz, viel Humor – und ein bisschen österreichischer Schmäh: Die Zutaten der neuen ZDF-Serie „Die Maiwald“ (ab Do, 26. März, 20.15 Uhr im ZDF) klingen vielversprechend.
Im Mittelpunkt steht Veterinärin Johanna Maiwald, die sich um große und kleine Patienten ihrer Region kümmert – von Kuh bis Kaninchen.
Die Maiwald hilft, wo sie kann
Neben den Problemen der Tiere hat sie immer auch jene der Menschen im Blick, etwa die Familienstreitigkeiten auf dem Hof von Bauer Andreas Reindl, der sich mit Sohn Jakob überworfen hat.
Oder Konflikte in ihrer eigenen Klinik, wo Nachwuchstierarzt Kami Karner einsteigen soll. Die Maiwald hilft, wo sie kann – mit viel Herz, aber kühlem Kopf.
Hauptdarstellerin Doris Schretzmayer schwärmt im Gespräch mit HÖRZU vom Drehort der neuen Serie, der Gemeinde Maria Alm: „Durch die schöne Natur und die wenigen Ablenkungen, ist es nach einem langen Arbeitstag wunderschön und entspannend vor Ort.“
Im Film weckt die idyllische Region Sommergefühle, obwohl der Dreh bereits im Herbst stattfand. „Im September hatten wir noch richtig schöne Tage“, berichtet Schretzmayer.
„Doch Anfang Oktober kam plötzlich der Winter mit seinem ersten Einbruch, und die Berge waren schnell schneebedeckt.
Das Team musste darauf achten, die weißen Gipfel in manchen Szenen nicht zu zeigen – das Wetter spielt eben nicht immer mit.“
Zur Vorbereitung auf ihre Rolle begleitete Schretzmayer zwei praktizierende Tierärztinnen. Die Wienerin durfte bei Operationen zuschauen und zu Einsätzen in Ställe mitfahren – Erfahrungen, die schon in Folge 1 der Serie wichtig wurden.
Dort bringen einige Patienten die erfahrene 50-jährige Maiwald an ihre Grenzen: ein angefahrener Hund, eine kranke Katze und eine Kuh mit verdorbenem Magen.
Trailer zu “Die Maiwald”
Von ihrer Figur ist Doris Schretzmayer ebenso begeistert wie vom Drehort, obwohl sich Darstellerin und Tierärztin nicht sehr ähnlich sind: „Sie ist viel pragmatischer als ich.
Sie lässt sich nicht von den Befindlichkeiten anderer ausbremsen.“ Eine Parallele gibt’s trotzdem: Beide sind auf dem Land auf einem Bauernhof groß geworden.
„Ich empfinde eine große Liebe und tiefe Wertschätzung für Tiere. Ihnen Respekt zu zollen, ist mir wichtig“, so Schretzmayer.
Für die Zukunft der Serie, die nun mit den Episoden „Verstärkung“ und „Beziehungsweise“ startet, erhofft sie sich einen festen Platz im ZDF-Programm: „Es gibt noch so viel über Johanna und ihr Privatleben zu erzählen. Dass die Figur und die Serie weiter wachsen dürfen – das wünsche ich mir.“








