“Hartz und herzlich”: Bürgergeld-Empfängerin Jannie schimpft mit Tochter – “Das ist Hartz-Programm“
Jannie aus der RTLZWEI-Sozialdoku „Hartz und herzlich“ hält ihrer Tochter Leann einen Vortrag. Denn ihr Lebenswandel gefällt ihr nicht, da sie erneut keine Arbeit hat – dabei ist ihre Mutter selbst Bürgergeld-Empfängerin.
Leann ist gesundheitlich ganz schön angeschlagen. Nicht nur ihre Psyche bereitet ihr Probleme, auch an Arthrose leidet die 21-Jährige. Doch damit nicht genug, jetzt musste sie einen Tag im Krankenhaus verbringen, denn es ging ihr gar nicht gut.
Als dann auch noch Blut im Stuhl dazukam, hat Mama Jannie nicht gezögert und die junge Frau ärztlich durchchecken lassen.
Zum Glück liegt kein ernster Befund vor, aber Jannie mahnt, dass der Lebenswandel ihrer Tochter auf Dauer keine Option sein kann.
„Und jetzt bist du auf so einem richtigen Hartz-4-Programm“
Leann steht mal wieder ohne Arbeit da – ein Lebenswandel, welcher ihrer Mutter Jannie nicht gefällt. „Du bist einfach auf der Null-Bock-Schiene momentan.
Als du noch beim Tedi gearbeitet hast, war dein ganzes Wesen komplett anders. Und jetzt bist du auf so einem richtigen Hartz-4-Programm“, schimpft Jannie.
Und dann liest sie ihrer Tochter Leann noch weiter die Leviten: „Und noch ein Cheeseburger und noch eine Frühlingsrolle. Jetzt habe ich keine Cola, dann gehe ich noch einmal.
Und jetzt nehme ich fünf Dosen mit und dann noch ’ne Flasche Cola und weiter geht’s. Das ist Hartz-Programm. Nicht, dass wir dann irgendwann den Kran holen müssen.“
Leann kann die Kritik ihrer Mutter nicht nachvollziehen: „So weit wird es schon nicht kommen.“ Dem entgegnet Jannie jedoch: „Du kannst ja essen.
Aber nur essen und sitzen, ist schwierig. Wenn du dich dabei ein wenig bewegst, dann passt das. Du bist 31 Jahre alt“, sagt die Bürgergeld-Empfängerin zu ihrer Tochter.
Als Jannie so alt war, wie Leann, ging sie immer arbeiten: „Die Kinder waren acht Wochen alt, da bin ich wieder schaffen gegangen.
Sie ist nicht so aufgewachsen. Ich war immer arbeiten. Man kann vielleicht sagen, sie war nie da, weil ich nachts gearbeitet habe, und sie tagsüber im Kindergarten war.
Also habe ich sie im Endeffekt nur zwei, drei Stunden zwischendrin gehabt und dann musste ich wieder schaffen gehen und sie ins Bett.“









