In der zweiten Folge der neuen ZDF-Krimireihe „Mordufer“ ermitteln Doro Beitinger und Chiara Locatelli im Fall eines Mannes, der nach einem Lottogewinn verschwand. Doch was steckt hinter „Kurzes Glück“ und wie stehen die Chancen auf weitere Folgen?

Der Start der neuen ZDF-Reihe „Mordufer“ hätte kaum erfolgreicher laufen können: Rund 5,2 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Auftaktfolge – ein Marktanteil von über 23 Prozent. Damit sicherte sich das Zweite den Primetime-Sieg am Freitagabend. Nun folgt mit „Kurzes Glück“ die zweite Episode der Krimiserie, die erneut vor der malerischen Kulisse des Bodensees spielt.
Wer die Folge gerade schaut oder mehr über Handlung, Darsteller und Zukunft der Serie erfahren möchte, findet hier die wichtigsten Infos.
Darum geht es in „Mordufer – Kurzes Glück“
Die idyllische Atmosphäre am Bodensee wird jäh gestört, als Taucher am Seegrund ein versenktes Fass entdecken. Der Inhalt ist schockierend: Darin befinden sich die sterblichen Überreste von Charly Lobinger.
Der Mann war vor Jahren plötzlich verschwunden – kurz nachdem er im Lotto gewonnen hatte. Damals sorgte sein Verschwinden für Schlagzeilen, doch eine Spur gab es nie. Bis jetzt.
Für die Ermittlerinnen Doro Beitinger (Franziska Weisz) und Chiara Locatelli (Maria Wördemann) beginnt ein Fall, der tief in die Vergangenheit reicht. Schnell wird klar: Der große Lottogewinn hat offenbar mehr Menschen in Versuchung geführt, als zunächst gedacht.
Wer hatte ein Interesse an Lobingers Tod?
Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht zunächst Mona Reichel (Marlene Markt), Lobingers damalige Freundin. Sie lebt heute mit ihrer Schwester Linda (Pia Zimmermann) und ihrem Sohn Leo in der Villa, die Lobinger ihr einst hinterlassen hat.
Besonders brisant: Zum Zeitpunkt seines Verschwindens war Mona schwanger. Ihr Sohn könnte also ein direkter Erbe sein.
Doch auch andere Personen geraten ins Visier der Ermittlerinnen: Peter Schreiner (Michael A. Grimm) – Lobingers Stiefvater, der unbedingt an das Vermögen kommen will, und Alexander Hausmann (Alexandros Koutsoulis) – der Vermögensverwalter des Toten, der sich zunehmend in Widersprüche verstrickt.
Franziska Weisz war zuletzt „Tatort“-Kommissarin
Die Rolle der Doro Beitinger übernimmt Franziska Weisz, die vielen Krimifans bereits bekannt sein dürfte. Von 2015 bis 2024 spielte sie im Wiener „Tatort“ die Ermittlerin Julia Grosz.
Ihre Karriere begann bereits Anfang der 2000er-Jahre im Kino, unter anderem im Film „Hundstage“ von Ulrich Seidl sowie in Michael Hanekes „Die Klavierspielerin“. International Aufmerksamkeit bekam sie 2004 mit dem Psychothriller „Hotel“, für den sie auf der Berlinale als European Shooting Star ausgezeichnet wurde.
Neben zahlreichen Filmrollen war sie auch in Serien wie „Der letzte Bulle“ oder „Tage, die es nicht gab“ zu sehen. Privat ist die Schauspielerin mit dem Regisseur Felix Herzogenrath verheiratet.
Maria Wördemann gehört zur neuen Generation im Krimi!
An ihrer Seite spielt Maria Wördemann die ehrgeizige Kommissarin Chiara Locatelli. Die 1995 geborene Schauspielerin hat vor allem eine starke Theaterkarriere vorzuweisen.
Sie studierte an der renommierten Otto-Falckenberg-Schule in München und spielte unter anderem an den Münchner Kammerspielen sowie am Residenztheater. Seit 2019 gehört sie zum Ensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.
Parallel arbeitet sie zunehmend im Film- und Fernsehbereich. 2025 erhielt sie zudem den Deutschen Hörbuchpreis als beste Interpretin.
Wann laufen die Folgen von „Mordufer“?
Die erste Staffel umfasst vier Episoden, die jeweils freitags um 20:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt werden:
- Folge 1: „Brennen soll sie“ – 6. März 2026
- Folge 2: „Kurzes Glück“ – 13. März 2026
- Folge 3: „Die große Gier“ – 20. März 2026
- Folge 4: „Wein und Wahrheit“ – 27. März 2026
Alle Episoden stehen außerdem bereits in der ZDF-Mediathek zum Streamen bereit.
Wird es eine zweite Staffel von „Mordufer“ geben?
Offiziell hat das ZDF bislang keine zweite Staffel bestätigt. Die Chancen stehen jedoch gut. Der starke Auftakt mit über 5 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern zeigt, dass das Interesse an der neuen Krimireihe groß ist. Sollte sich diese Quote in den kommenden Wochen halten, gilt eine Fortsetzung als sehr wahrscheinlich.
Für Krimifans bedeutet das: Wenn „Mordufer“ weiterhin so gut ankommt, dürfte dies erst der Anfang für Doro Beitinger und Chiara Locatelli gewesen sein.








