Mika scheint seinem Ziel, das Erbe seines Bruders an sich zu reißen, einen großen Schritt näher zu kommen.
Dazu nutzt er nicht nur Richard Steinkamps Dankbarkeit aus, sondern auch seine verblüffende äußerliche Ähnlichkeit mit Jan.
Richard Steinkamp fühlt sich Mika besonders verbunden, denn er trägt Jans Herz in sich. Er hat das Gefühl, seinem Spender etwas zurückzugeben, wenn er sich um seinen Zwillingsbruder kümmert.
Mika, der sich mit Jan gar nicht gut verstanden hat, verstärkt dieses Gefühl noch, indem er Richard fragt, ob er Jans Herz einmal fühlen darf.
Es dauert nicht lange, und er hat sein Gegenüber um den Finger gewickelt. Richard Steinkamp lässt Mika sogar bei sich wohnen und besorgt ihm einen Job als Physiotherapeut im „Steinkamp Retreat“.
Von hier aus hat Mika die besten Voraussetzungen, um auch Imani auf seine Seite zu ziehen. Sie sind jetzt Arbeitskollegen und sehen sich täglich.
Geschickt meldet er sich auch noch für den freiwilligen Notdienst auf der Straße an und geht mit Imani in den Einsatz.
Als es Mika gelingt, einen widerspenstigen Patienten mit einer Pizza zu „zähmen“, taut Imani ein wenig auf.
Sie ist Mika gegenüber noch immer skeptisch, denn sie weiß, dass Jan seinen Bruder nicht besonders gemocht hat.
Sie ist sich sicher, dass mehr zwischen den Brüdern passiert ist, als Mika erzählt hat.
Fast schon ein Date
Nichtsdestotrotz erliegt Imani schließlich Mikas Charme und seinem fachlichen Talent. Der Einsatz auf der Straße endet damit, dass die beiden in lockerer Atmosphäre ein kleines Basketball-Match austragen und anschließend gemeinsam ins Prunkwerk gehen.
Da wird Imani bewusst, dass sie Mika gefährlich nah kommt, vielleicht, weil er sie so sehr an ihren verstorbenen Mann erinnert. Sie zieht die Reißleine und geht nach Hause – dieses Mal.









