Hartz und herzlich

Schock: Bürgergeld-Empfänger müssen 4000 Euro wegen Betrugs zurückzahlen

In der neuen Folge von „Hartz und herzlich“ erscheinen Petra, Pascal und Selina vor Gericht. Grund ist ein umstrittener Badezimmerumbau.

Der behindertengerechte Badumbau wurde ihnen in Mannheim von der Krankenkasse bewilligt, aber nach dem Umzug in Dessau durchgeführt wurde.

Für diesen Betrug wurde auch schon Petras Ex-Freund belangt, allerdings hatte sie ihm das Geld ausgehändigt und den Umbau so nach Dessau verlegt.

Deshalb müssen auch Petra und Pascal dafür gerade stehen und eine Strafe in Höhe von 4000 Euro zahlen. Gerecht finden sie das allerdings ganz und gar nicht.

Bürgergeld-Empfängerin Petra fühlt sich ungerecht behandelt

„Es ist ungerecht. Wir sind da reingeschlittert! Wir wurden dafür ausgenutzt, dass wir solche Sachen machen“, sagt Petra in der neuen Folge von „Hartz und herzlich“.

Die Schuld schiebt Petra komplett auf ihren Ex, welcher sie auch bei den Behörden gemeldet haben soll: „Ich weiß, dass er heute auch da ist, mein Ex. Ich würde ihm gerne eine Ohrfeige verpassen!“, sagt sie wütend.

Die Bürgergeld-Empfängerin, die im vergangenen Jahr noch ihr TV-Aus angekündigt hatte, redet sich weiter in Rage: „Es macht mich wütend, was er abgezogen hat. Und dafür müssen wir jetzt büßen.“

Das Gericht findet: Die Bürgergeld-Empfänger haben sich schuldig gemacht. „Wir hätten uns ein anderes Resultat gewünscht. 48 Arbeitsstunden haben wir aufgebrummt gekriegt“, so Petra. Glück im Unglück: Die Strafe hätte noch schlimmer ausfallen können.

Nun müssen sie sich wegen Sozialbetrugs verantworten und die 4.000 Euro zurückzahlen. Das findet Petra alles andere als gerecht: „Dass wir die 4.000 Euro selbst zurückzahlen müssen, ist halt irgendwo unfair.“ Das Geld habe sie nicht – wenn, wäre nur eine Ratenzahlung möglich.

Es gibt trotz des Gerichtstermins aber auch gute Nachrichten: Obwohl sie sich ursprünglich dagegen gesträubt hat, ist Selina seit kurzem in einer Behindertenwerkstatt beschäftigt.

Der Start war allerdings holprig. Der erste Tag verlief gar nicht so, wie die junge Mannheimerin sich das gewünscht hatte.

Trotzdem hat sie sich durchgebissen und ihren Platz gefunden. Sozial und finanziell ist der Job ein Gewinn. Auch Mama Petra ist froh, ihre Tochter gut beschäftigt zu wissen.

Der Fahrdienst, der Selina abholt und bringt, ist ein zusätzlicher Pluspunkt.

Schon wieder Zoff: Im Streit mit ihrem Sohn Pascal droht Bürgergeld-Empfängerin Petra sogar mit rechtlichen Schritten.
 

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