Der „Nord Nord Mord“-Star Stephan Tölle kritisiert den Drehort! Das ist der Grund.
Trotz des Serienerfolgs von „Nord Nord Mord“ auf Sylt will Schauspieler Stephan Tölle keines Falls privat auf die Insel reisen.
Im Gegenteil, der „Nord Nord Mord“-Star würde privat „nicht unbedingt auf die Idee kommen, nach Sylt zu fahren“. Das vor allem wegen des anderen Schlags. Auf Sylt herrsche ein Reichtum, der einen regelrecht „anschreit“.
„Nord Nord Mord“-Krimi-Star Stephan Tölle rechnet mit Nobelinsel ab
Ausgerechnet der Mann, der im ZDF-Krimi Nord Nord Mord regelmäßig auf Sylt ermittelt, hat privat keinerlei Sehnsucht nach der Nobelinsel.
Denn genau dieser Glamour ist es, der den Schauspieler eher abschreckt als anzieht. Tölle beschreibt im Interview mit dem „shz“, die Insel als einen Ort, an dem ein bestimmter Reichtum einen regelrecht „anschreit“.
Privat zieht es ihn stattdessen deutlich lieber auf bodenständigere Nordseeinseln wie Juist, Norderney oder Langeoog.
Es ist ironisch, denn ausgerechnet auf Sylt spielt Tölle in „Nord Nord Mord“ den Polizisten Schneider und gehört seit Jahren fest zum Ermittlerteam.
Beruflich kehrt er also immer wieder dorthin zurück, während er privat lieber Abstand hält.
Dass er die Insel trotzdem schätzt, betont Tölle ausdrücklich. Er fühlt sich dort willkommen, genauso wie an den Drehorten seines zweiten Küstenkrimis „Nord bei Nordwest“, in dem er als skurriler Bestatter Herr Töteberg zu sehen ist.
„Nord Nord Mord“-Star kann mit Sylt nichts anfangen
Aber Sympathie für einen Arbeitsort heißt für ihn eben nicht automatisch, dass man dort auch privat seine Freizeit verbringen möchte.
Obwohl sich die zwei Krimi-Rollen des Schauspielers kaum unterschiedlicher sein könnten, weiß Tölle nach eigener Aussage immer genau, wo er gerade ist.
Wenn er im Zug nach Westerland sitzt, stellt er sich mental auf den Polizisten ein, bei der Autofahrt über die Fehmarnsundbrücke dagegen auf den Bestatter.
Auch beim Thema Tiere zeigt sich der TV-Star in Interview mit dme „shz“ erstaunlich ehrlich.
Ein inniges Verhältnis hat er zu Vierbeinern und Co. nicht, da er nicht mit Tieren aufgewachsen ist. Besonders eine Vogelspinne am Set von „Nord bei Nordwest“ war für ihn eine echte Herausforderung, denn Spinnen gehören offiziell zu seinen Phobien.
Da erschien ihm „Nord Nord Mord“ lange Zeit fast als das angenehmere Engagement, zumindest solange dort nur ein Goldfisch vorkam.
Inzwischen ist allerdings auch hier ein Hund Teil der Handlung, mit dem sich Herr Schneider beschäftigen muss.









