Hartz und herzlich

Bürgergeld: Rentnerin bekommt 270 Euro Zuschuss – ausgegeben hat sie längst über 700

Das Leben mit Grundsicherung oder Bürgergeld ist kein Zuckerschlecken. Das merkt Ilse bei ihrer Renovierung schmerzhaft.

Bei „Hartz und herzlich“ geht es drunter und drüber. Rentnerin Ilse (67) hat den Überblick verloren, und das nicht nur finanziell. In ihrer Sozialwohnung in Hamburg-Veddel herrscht das absolute Chaos.

Überall stapeln sich Kisten, Tüten und Kram. Zuletzt musste sogar der Kammerjäger kommen. Jetzt soll renoviert werden.

Ilse von „Hartz und herzlich“ sitzt auf ihrer Couch und wirkt bedrückt.Das Leben mit Grundsicherung oder Bürgergeld ist kein Zuckerschlecken. Das merkt Ilse bei ihrer Renovierung schmerzhaft.Foto: © RTLZWEI, UFA SHOW & FACTUAL

Als Nachbar Oli zur Hilfe kommt, ist er fassungslos. Überall liegt Zeug herum, ein Durchkommen ist kaum möglich. Sein Fazit ist klar: Erst mal ausmisten.

„Du musst sehen, dass du dich von Sachen trennst. Und nicht nur von einem Raum in den anderen“, mahnt er. „Ich kenn’ dich so lange – aber so wie das jetzt aussieht, kenne ich dich nicht. Du warst eine Saubere.“

Bürgergeld: Rentnerin versinkt im Chaos

Ilse lebt mit ihrem 26 Jahre jüngeren Partner Daniel (41) zusammen. Er ist seit Jahren offiziell obdachlos, packt bei der Renovierung aber mit an: Tapeten runter, Wände vorbereiten, alles in Eigenregie.

Das Problem: Das Geld reicht hinten und vorne nicht.

Ilse bekommt rund 840 Euro Grundsicherung, für die Renovierung gab es 270 Euro Zuschuss – ausgegeben hat sie längst über 700. Ein Eimer Farbe für 52 Euro? Für sie ein echter Schock.

Ganz nebenbei müssen die beiden auch noch auf ihre vier Zebrafinken aufpassen, die frei in der Wohnung herumfliegen. Ein falscher Handgriff und die Vögel sind weg. Ob Ilse und Daniel das Chaos wirklich in den Griff bekommen?

 

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