Nicole gönnt sich Friseur-Besuch in Bürgergeld-Doku – und blättert dicken Batzen hin
Luxus-Moment: Nicole sorgt bei „Hartz und herzlich“ mit einem Mega-Umstyling für einen Preis-Wirbel. Es geht um einen dreistelligen Betrag.
In der Folge „Alle Zeichen auf Neuanfang“ in der Sozial-Doku „Hartz und herzlich – Tag für Tag Benz-Baracken“ geht die gebürtige Rostockerin nach vielen Jahren zum Friseur und greift dafür tief in den Geldbeutel.
Sie blättert über 100 Euro hin – hat sich der Besuch gelohnt?

„Hartz und herzlich“: Nicole geht nach vier Jahren zum Friseur
Nach vier langen Jahren ohne Friseurbesuch hat die Reinigungskraft endlich wieder den Schritt in den Salon gewagt. Der Grund ist so schön wie mutig: Die 24-Jährige hat die Aufnahmeprüfung an der Volkshochschule gerockt und will nun endlich ihren Realschulabschluss nachholen.
Stolz erzählt Nicole der Haar-Expertin von ihren Plänen – und blickt dabei in eine dunkle Vergangenheit. Schon in der siebten Klasse schmiss sie die Schule. Der traurige Grund: Mobbing. „Das hat dazu geführt, dass ich alles aufgegeben habe“, gesteht sie.
Die Peiniger waren ihre eigenen Klassenkameraden, und die Qualen breiteten sich in der ganzen Schule aus. Besonders schockierend: Laut Nicole sahen die Lehrer damals einfach weg. Einziger Lichtblick heute: Einer der Mobber hat sich mittlerweile tatsächlich bei ihr entschuldigt.
Jetzt blickt Nicole nur noch nach vorn. Ihr Ziel ist klar gesteckt: Sie möchte Dolmetscherin werden! „Ich liebe Englisch“, schwärmt sie. Und passend zum neuen Lebensabschnitt musste auch auf dem Kopf eine radikale Veränderung her. Nicole wollte es bunt – und zwar so richtig!
„Viele können sich das auch nicht leisten“
Ein Mittelscheitel, ein frischer Stufenschnitt und eine Farbkombination, die es in sich hat: Tiefes Schwarz trifft auf Dunkelblau mit schimmernden lila-rosa Schattierungen.
Doch die Verwandlung hat ihren Preis. Nicole weiß genau, dass so ein Luxus für viele in ihrer Situation unerreichbar ist: „Viele können sich das auch nicht leisten.“
Die Friseurpreise sind in die Höhe geschossen – das merkte sie auch beim Bezahlen. Satte 158 Euro wurden an der Kasse fällig.
Ein Vermögen, das sich die Reinigungskraft mühsam vom Mund abgespart hat. Ihr ehrliches Fazit: „Ganz schön teuer für einen Friseurbesuch, aber es hat sich gelohnt!“ Das Ergebnis gibt ihr recht: Nicole strahlt über beide Backen und ist bereit für ihr neues Leben als Schülerin.








