„Der Bergdoktor“ Nicht langweilig: Hans Sigl kündigt an, viele spannende Dinge zu bringen.
Er hat es tatsächlich getan! Nach 17 Jahren sagte „Der Bergdoktor“ in der letzten Staffel endlich Ja. Wie geht es jetzt weiter mit Dr. Martin Gruber in der ZDF-Erfolgsserie?
Es war schön. Es war ein bisschen spontan vielleicht“, sagt Martin (Hans Sigl) über seine Hochzeit mit Karin Bachmeier (Hilde Dalik) zu Caro Pflüger (Barbara Lanz), die sich ebenfalls Hoffnungen gemacht hatte.
„Ein bisschen spontan“ ist ein bisschen untertrieben: Nach 18 Staffeln wilder Ehen heiratete „Der Bergdoktor“ nach einem unromantischen Antrag ohne Trara und Familie auf dem Standesamt und lud hinterher den engsten Kreis zum Tanz auf dem Gruberhof.
„Daran bin ich nicht ganz unschuldig“, erklärt Hauptdarsteller Hans Sigl im Gespräch mit HÖRZU. „Ich fand, es passt zu ihm, keine große Show draus zu machen.
Ansonsten wären wir bei unserem Format der Familienserie schnell in der Kitsch- und Klischeeecke gelandet.“ Auch die Spontaneität sei naheliegend, so Sigl: „Er hat schließlich lang genug gesucht, gewartet und gezögert.“
„Der Bergdoktor“ 19. Staffel: Abschiede und Neuanfänge
In der Auftaktfolge zu Staffel 19, Titel „Neuanfänge“, steht zunächst die Beerdigung von Rolf Pflüger an, Vater von Caro und Opa von Lilli Gruber (Ronja Forcher). Caro und Lilli streiten nun um sein Erbe, einen Landhandel, ihr Aufeinandertreffen bietet also viel Konfliktpotenzial. Da rückt der aktuelle medizinische Fall für den Bergdoktor fast in den Hintergrund: Es geht um ein Geschwisterpaar, das schwer erkrankt ist und dessen Eltern schwer zerstritten sind. Trotzdem geht es wie immer um Leben und Tod vor traumhafter Bergkulisse am Wilden Kaiser.
Weniger dramatisch verlaufen die ersten Tage und Wochen von Martins Ehe. „Er hat mit Karin eine verlässliche, tolle Frau gefunden, auf die er baut“, sagt Hans Sigl. Nach all den Jahren sei es eine weitreichende und schwerwiegende Entscheidung gewesen, seine Figur heiraten zu lassen. Die Produktion habe es sich reiflich überlegt, schließlich rüttle die Veränderung an den Grundfesten des Charakters und der Art, wie er angelegt sei. Entsprechend habe sie polarisiert: „Es gibt einen regen Austausch mit dem Publikum. Manche finden die Entwicklung gut, andere weniger.“
Dass die Zuschauerinnen und Zuschauer geteilter Meinung seien, sei jedoch nicht überraschend, „schließlich hat es jedes Mal gemischte Reaktionen gegeben, wenn eine neue Frau an seiner Seite aufgetaucht ist“, so der 56-Jährige weiter. Das gehöre einfach dazu und beweise eindrücklich, dass die Leute wirklich aufmerksam zusehen und zuhören. An der Figur des Dr. Martin Gruber selbst gebe es wenig zu rütteln.
Hans Sigl sieht Martin Gruber als die Konstante in der „Bergdoktor“- Gleichung und will ihn als leidenschaftlichen Ehemann und Arzt nicht zu eindimensional werden lassen. „Ihn nur als coolen Gutmenschen zu zeigen, ist langweilig. Wir halten immer nach Abgründen Ausschau, nach Ecken und Kanten“, betont der Österreicher. „In dieser Staffel wird man ihn noch mit einem Thema konfrontiert sehen, auf das einige vielleicht schon gewartet haben“, kündigt Sigl an. Etwas Großes komme auf den Bergdoktor zu. Kehrt eine seiner Verflossenen zurück? Oder sein Sohn, der in New York lebt? Taucht ein Kind auf, von dem noch niemand weiß? Wir werden sehen.
„Der Bergdoktor“: Sendetermine von Staffel 19 in der Übersicht
Die erste Folge der 19. Staffel von „Der Bergdoktor“ wird am 8. Januar 2026 um 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Acht neuen Folgen werden immer donnerstags um 20.15 Uhr gezeigt und laufen eine Woche vorab in der ZDF-Mediathek.. Bekannt ist zudem, dass das ZDF am Donnerstag, dem 12. Februar von den olympischen Winterspielen berichtet und an diesem Tag keine „Der Bergdoktor“-Folge zeigt.









