„Nord bei Nordwest“ ist eigentlich der erfolgreichste ARD-Donnerstags-Krimi – 2021 schauten teils mehr als zehn Millionen Menschen zu. Die neue Folge vom Donnerstagabend war davon weit entfernt. Eine Analyse.
5,97 Millionen Menschen sahen am Donnerstagabend zur besten Sendezeit im Ersten Deutschen Fernsehen die Folge „Pechmarie“ aus der Erfolgs-Krimireihe „Nord bei Nordwest“.
Sie ist die erfolgreichste Donnerstags-Reihe, erreichte 2021 etwa sensationell über zehn Millionen Fans. In diesem Winter sind nun zwei neue Folgen geplant, abrufbar auch in der Mediathek – und genau die ARD-Plattform sorgt eben für Unklarheiten.

Denn: Wie viele die Folgen dort sahen, steht noch nicht fest. Linear sackte die Reichweite gegenüber früher jedenfalls deutlich ab. 2025 schauten grob zwischen 6,8 und 7,7 Millionen Menschen zu – jetzt waren es also unter sechs Millionen.
Zuletzt holte „Nord bei Nordwest“ übrigens 2018 einen niedrigeren Wert.
„Bergdoktor“ zieht bei den Jüngeren an „Nord bei Nordwest“ vorbei
Für den Tagessieg im Gesamtmarkt reichte es dennoch: Der 90-Minüter kam auf 24,4 Prozent Marktanteil, bei den Jüngeren wurden 8,8 Prozent ermittelt.
Somit setzte sich der Krimi mit Abstand gegen den ZDF-„Bergdoktor“ durch, dessen neue und ebenfalls um 20:15 Uhr gestartete Folge im Schnitt von 4,8 Millionen Menschen gesehen wurde.
Die Reihe mit Hans Sigl bescherte dem Zweiten damit 19,7 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag die Familienreihe mit 9,6 Prozent sogar vor dem ARD-Krimi.
In beiden Fällen wurden also überdurchschnittliche Quoten bei den Jüngeren erzielt.
Sehr erfolgreich unterwegs war das ZDF auch einmal mehr am Nachmittag. Die „Rosenheim-Cops“-Wiederholung ab 16:15 Uhr sicherte sich etwa beeindruckende 28,5 Prozent Marktanteil, „Bares für Rares“ landete zuvor bei 24,3 Prozent.
Ein Stück schwächer, aber ebenfalls weit über dem Senderschnitt liegend: „Die Küchenschlacht“ in der 14-Uhr-Stunde mit 18,9 Prozent im Gesamtmarkt.








