Nord bei Nordwest

„Nord bei Nordwest“ in TV und Stream: Das musst du über „Pechmarie“ wissen

Vier Tote, eine tragische Frau und ein Kuss, der alles verändert? In der neuen Folge „Pechmarie“ verbindet „Nord bei Nordwest“ einen düsteren Kriminalfall mit dem emotionalen Moment, auf den Fans seit Jahren warten. Was steckt hinter dem Verbrechen – und was bedeutet die Nähe zwischen Hauke und Jule wirklich?

auke Jacobs (Hinnerk Schönemann), mit Hund Holly (Fritz), Hannah Wagner (Jana Klinge) und Jule Christiansen (Marleen Lohse) am Strand von Schwanitz (v.l.).
auke Jacobs (Hinnerk Schönemann), mit Hund Holly (Fritz), Hannah Wagner (Jana Klinge) und Jule Christiansen (Marleen Lohse) am Strand von Schwanitz (v.l.). Foto: NDR/Gordon Timpen

Wenn im fiktiven Küstenort Schwanitz wieder Blaulicht aufleuchtet, geht es bei „Nord bei Nordwest“ nie nur um einen Mordfall. Auch in der neuen Episode „Pechmarie“, die am Donnerstag, 29. Januar, um 20:15 Uhr im Ersten läuft und bereits in der ARD Mediathek verfügbar ist, treffen harte Ermittlungen auf leise Gefühle. Und diesmal geraten nicht nur die Polizisten, sondern auch die Zuschauerinnen ins Grübeln.

Wer hat den Geldkoffer genommen?

Der Fall beginnt mit einem Schock. In einem abgelegenen Waldstück werden drei Leichen entdeckt, wenig später folgt ein vierter Todesfall. Alles deutet auf einen geplatzten Drogendeal hin. Das Kokain ist noch da, doch das Geld fehlt. Wer hat es an sich genommen?

Für Hauke Jacobs (Hinnerk Schönemann) und Hannah Wagner (Jana Klinge) führt die Spur schnell zu einem Namen aus Schwanitz. Moritz Hansen schaffte es nach einer Schussverletzung noch bis zu seiner Schwester – dort starb er. Seine Angehörige rückt damit unweigerlich in den Fokus der Ermittlungen.

Marie, die alle nur „Pechmarie“ nennen

Marie Hansen (Anne Zander) gilt im Ort als vom Unglück verfolgt. Als Kind überlebte sie einen Blitzschlag, verlor dadurch ihr Gehör, später starben ihre Eltern und ihre Schwester. Nun auch noch ihr Bruder. Einige Dorfbewohner:innen tuscheln: Sie ziehe das Unglück an.

Doch die neue Folge zeichnet ein deutlich vielschichtigeres Bild. Marie lebt im Haus ihrer Großeltern, das hoch verschuldet ist. Ein Investor macht Druck und droht mit Zwangsverkauf. Erst nach und nach wird klar, dass ihr Bruder offenbar einen riskanten Plan hatte, um das Zuhause zu retten. Plötzlich steht die Frage im Raum, ob Schuld und Moral wirklich so eindeutig sind.

Jule wird zur Schlüsselperson

Wie so oft kommt Unterstützung von Tierärztin Jule Christiansen (Marleen Lohse). Sie hat gerade ihre Prüfung zur Rettungssanitäterin bestanden, ist früh am Tatort – und kann dank ihrer Kenntnisse in Gebärdensprache direkt mit Marie kommunizieren. Diese Nähe verändert den Fall spürbar.

Und sie verändert auch etwas anderes. Denn zwischen Jule und Hauke liegt seit Jahren eine Spannung, die nie ganz ausgesprochen wird. In „Pechmarie“ kommt es zu einem Moment, der Fans besonders aufhorchen lässt.

Auf diesen Moment haben Fans lange gewartet

Als Hauke Jule bei den Ermittlungen sehr nahekommt, stellt sie ihm eine Frage, die ihn völlig aus dem Konzept bringt: „Riechen Sie an meinem Haar?“ Hauke reagiert überfordert, weicht aus und rettet sich mit einem Themenwechsel. Doch die Nähe bleibt. Später zieht er Jule plötzlich an sich – und küsst sie.

Fast 20 Sekunden lang.

Für einen kurzen Augenblick wirkt alles leicht. Doch Hauke relativiert die Situation sofort und nennt den Kuss einen „Dienstkuss“, eine Tarnung. Jule akzeptiert das nicht einfach und besteht darauf, dass sie sich nun duzen.

Wer wissen will, ob der Kuss zwischen Hauke und Jule wirklich mehr bedeutet und was aus dem verschwundenen Drogengeld wird, sollte diesen Abend nicht verpassen. „Nord bei Nordwest: Pechmarie“ läuft am 29. Januar um 20:15 Uhr im Ersten und ist in der ARD Mediathek abrufbar.

 

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