Mangelhafter Autokauf: Brigitte wurde ĂŒbers Ohr gehauen! đ± | Hartz und herzlich
In der aktuellen Folge der RTLZWEI-Sozialdokumentation âHartz und herzlichâ steht ein Autokauf im Mittelpunkt, der fĂŒr Protagonistin Brigitte zur bitteren EnttĂ€uschung wird.
Die Rentnerin hatte gehofft, mit dem gebrauchten Fahrzeug endlich mobiler zu sein und ihren Alltag selbststÀndiger bewÀltigen zu können. Doch kurz nach dem Kauf zeigt sich: Der Wagen weist erhebliche MÀngel auf.

Brigitte berichtet, dass sie das Auto von einem privaten VerkÀufer erworben habe, der ihr den Zustand des Fahrzeugs als einwandfrei beschrieben habe.
Bereits nach wenigen Fahrten traten jedoch Probleme auf, unter anderem mit dem Motor und der Elektronik.
Eine Werkstatt bestĂ€tigte spĂ€ter, dass mehrere Defekte bereits vor dem Kauf vorhanden gewesen sein mĂŒssen. Die Reparaturkosten ĂŒbersteigen dabei deutlich Brigittes finanzielle Möglichkeiten.
FĂŒr die Protagonistin ist die Situation besonders belastend, da sie auf das Auto angewiesen ist. Ăffentliche Verkehrsmittel seien fĂŒr sie nur eingeschrĂ€nkt nutzbar, zudem habe sie einen Teil ihrer Ersparnisse in den Kauf investiert.
âIch habe dem VerkĂ€ufer vertrautâ, erklĂ€rt Brigitte in der Sendung. Nun fĂŒhlt sie sich getĂ€uscht und alleingelassen.
Rechtlich gestaltet sich der Fall schwierig. Da es sich um einen Privatverkauf handelt, bestehen nur begrenzte GewĂ€hrleistungsansprĂŒche.
Ohne einen schriftlichen Vertrag oder eine explizite Zusicherung des technischen Zustands ist es fĂŒr Brigitte kaum möglich, den VerkĂ€ufer zur Verantwortung zu ziehen.
Ein Anwalt, der in der Sendung zu Wort kommt, erklĂ€rt, dass in solchen FĂ€llen oft nur der Nachweis arglistiger TĂ€uschung helfen könne â was jedoch in der Praxis schwer zu belegen sei.
Der Fall macht deutlich, wie risikoreich GebrauchtwagenkĂ€ufe fĂŒr Menschen mit geringem Einkommen sein können.
Ohne fachliche UnterstĂŒtzung oder technische Kenntnisse ist es schwierig, versteckte MĂ€ngel zu erkennen.
Experten raten daher, vor einem Kauf stets eine unabhĂ€ngige PrĂŒfung durch eine Werkstatt oder einen Automobilclub durchfĂŒhren zu lassen â auch wenn dies zusĂ€tzliche Kosten verursacht.
âHartz und herzlichâ zeigt mit diesem Beispiel erneut, wie schnell finanzielle RĂŒckschlĂ€ge den Alltag von Menschen in prekĂ€ren Lebenslagen verschĂ€rfen können.
FĂŒr Brigitte bleibt vorerst nur die Hoffnung, eine gĂŒnstige Lösung zu finden oder zumindest einen Teil des investierten Geldes zurĂŒckzubekommen.
Sicher ist jedoch: Der Autokauf, der eigentlich mehr Freiheit bringen sollte, ist fĂŒr sie zu einer weiteren Belastung geworden.








