Ein Bürgergeld-Empfänger steht vor einem riesigen Schuldenberg – der Neuzugang aus „Hartz und herzlich“ ist am Boden zerstört.
Rostockerin Lena hat hohe Schulden, sie hat die Miete nicht bezahlt. Da der Bürgergeld-Empfängerin die Bezüge gekürzt wurden, steht sie nun vor einem Problem.
Die 19-jährige Lena ist ein neues Gesicht in der RTLZWEI-Sozialdoku „Hartz und herzlich“. Die Sendung zeigt seit inzwischen zehn Jahren das Leben von sozial schwachen Menschen. Auch die junge Rostockerin ist Bürgergeld-Empfängerin und muss wegen einiger Ratenzahlungen von nur 78 Euro im Monat leben.

Eigentlich hatte sie den Plan, zu arbeiten – doch bisher läuft das eher schlecht als recht. Lena hat bereits mehrere Ausbildungen angefangen und wieder abgebrochen. Nun bekommt sie Post: Sie soll auf die Jobmesse gehen, um sich nach möglichen Arbeitgebern umzuschauen. Sie hat allerdings keinen Bock.
Bürgergeld-Empfängerin Lena schockt bei „Hartz und herzlich“ mit Schulden-Beichte
In den neuen Folgen aus Rostock zeigt sich die 19-Jährige nicht von der besten Seite. Sie macht reinen Tisch was ihre Schulden betrifft – und die Konsequenzen, die das hat.
Denn die Rostockerin hat, wie ihre „Hartz und herzlich“-Kollegen Petra und Pascal, hohe Mietschulden: „Ich krieg vom Jobcenter jetzt nur noch 333 Euro. Davon muss ich die Mietrückstände […] bezahlen, und die zahle ich in drei Raten ab, von je 255 Euro.“
„Das heißt, im Monat bleiben mir […] für Strom, Internet und Lebensmittel dann nur noch 78 Euro!“, stellt Lena klar. Diese Rechnung geht nicht auf, sie muss sich etwas überlegen.
Doch die Lösung ist für sie scheinbar nicht, sich um ein eigenes Einkommen zu bemühen. Als sie einen Brief öffnet, in dem eine Einladung zur Jobmesse ist, hat sie sofort eine klare Meinung.
„Oh ne“, lautet die erste Reaktion der Bürgergeld-Empfängerin, „da kann man hingehen, muss man aber nicht. Ich sehe da eh nichts für meine Nase.“
Ohne sich weiter zu informieren, erteilt sie der Jobmesse eine Absage. Die 19-Jährige macht sich lieber eine gute Zeit mit ihrem neuen Freund – und für die Schulden hat sie bereits eine Lösung.
„Ich werde mich bald mit dem Jobcenter auseinandersetzen, um da vielleicht eine andere Lösung zu finden“, erzählt sie. „Eine andere Lösung“ bedeutet für Lena vermutlich, dass sie mehr Bürgergeld will. Denn aktuell bekommt sie nur gekürzte Bezüge – warum, behält sie für sich.












