Die Nerven von „Hartz und herzlich“-Bärbel liegen blank. Ihr Hund ist krank, die Bürgergeld-Empfängerin hat das Geld für die nötige Behandlung nicht.
Rostockerin Bärbel hat zu kämpfen. Die Bürgergeld-Empfängerin hatte ohnehin finanzielle Sorgen, wie sie in der RTLZWEI-Sozialdoku „Hartz und herzlich“ berichtet.
Nun ist ihr zwölfjähriger Hund krank, sie muss mit ihm mehrfach zum Tierarzt und in eine Klinik. Der Vierbeiner braucht sogar eine Operation – doch Bärbel hat das Geld nicht.

Völlig aufgelöst erzählt sie: „Jetzt tut er seit gestern nicht mehr fressen, er trinkt nicht mehr!“ Sie habe den Tierarzt-Notdienst gerufen und der habe eine heftige Diagnose gestellt.
„Die ganzen Lymphdrüsen sind entzündet und alle Zähne müssen mit einem Mal raus“, platzt es aus Bärbel heraus. Der kleine Terrier Gino trinke und fresse wohl vor Schmerzen nicht, erfahren die Zuschauer.
Tränen bei „Hartz und herzlich“ – Bärbel kann Tierarztkosten nicht stemmen
Doch die Behandlung für Ginos Leiden kostet viel Geld – Geld, das die Bürgergeld-Empfängerin nicht hat. Bärbel stockt ihr Bürgergeld mit einem Reinigungsjob auf, doch wegen ihrer Inflexibilität verlor die „Hartz und herzlich“-Protagonistin erst kürzlich ihre letzte Arbeit.
Bei ihrer neuen Anstellung kann sie nicht fehlen, zur Geldsorge kommt jetzt auch noch der Terminstress.
Bärbel wird alles zu viel, die Rostockerin sieht ihren Hund leiden und bricht zusammen. Schluchzend meint sie: „Ich hab den ja auch schon sieben Jahre.“ Dazu kommen ihre anderen Sorgen: „Waschmaschine kaputt, jetzt wasche ich seit zwei Wochen mit den Händen. Jetzt wollte ich mir eine neue Waschmaschine holen – kann ich vergessen. Jetzt muss ich erst das mit dem Tier machen.“
Die Nerven der „Hartz und herzlich“-Protagonistin liegen blank. „Die vom Tier-Notdienst hat gesagt, es kann bis zu 2.000 Euro kosten!“, erklärt Bärbel nun erschöpft.
Trotzdem rafft sie sich auf und findet einen günstigeren Tierarzt – für etwa 1.200 Euro würde er dem kleinen Terrier die Zähne ziehen. Doch Untersuchungen und Behandlungen davor und danach sind darin nicht inbegriffen.
„Das Geld habe ich jetzt gar nicht dafür“, der Zustand belastet die Bürgergeld-Empfängerin sichtlich. Sie muss den Tierarzt fragen, ob sie die Rechnungen in Raten abstottern kann. Eine neue Waschmaschine wird lange nicht drin sein, immerhin lebt Bärbel von 700 Euro im Monat. Die Rostockerin muss noch eine Weile mit der Hand waschen.












