„Hartz, Rot, Gold“: „Bis 2028 krankgeschrieben“ – Jobcenter schockt Stephan mit skurrilem Arbeitsverbot
Stephan (43) aus Bremen ist seit 10 Jahren arbeitslos. Zudem hat er gerade seine Privatinsolvenz hinter sich.
Der gelernte Garten- und Landschaftsbauer würde gerne wieder Vollzeit arbeiten, doch sein Jobvermittler hat schlechte Nachrichten…
Eine neue Wohnung und ein neuer Job: Für Stephan ein Traum, den er sich gerne bald erfüllen möchte. Seit zehn Jahren hat der 43-Jährige keine richtige Arbeitsstelle mehr gehabt.
Die Privatinsolvenz hat er inzwischen hinter sich gebracht, doch ein Anruf beim Jobcenter sorgt erneut für schlechte Stimmung bei Stephan.
„Die haben mich krankgeschrieben bis 2028. Die glauben mir nicht, dass ich meine Alkoholtherapie selber geschafft habe“, berichtet Stephan.
Angeblich habe ihn das Jobcenter auf dem Bremer Arbeitsmarkt für vier Jahre gesperrt, weil er oft alkoholisiert zu Behördenterminen erschienen war.
Die Bedingung für eine Arbeitsstelle wäre eine Langzeittherapie. Einen stationären Therapieaufenthalt lehnt Stephan jedoch entschieden ab.
„Die haben einen Schuss ey…Das heißt jetzt: Beine hoch, andere Leute für mich arbeiten lassen“, scherzt der gelernte Garten- Landschaftsbauer.
Stephan hat schon einen neuen Plan
Immerhin hat er schon einen neuen Plan gefasst: Nächstes Jahr will Stephan in ein anderes Bundesland ziehen, sich dort nicht beim Jobcenter melden und direkt arbeiten.
„Ich möchte fast jede Arbeit auf der Welt mal kennenlernen“, meint er. „Arbeiten, da wo ich bock drauf habe.“
Am liebsten würde er seinen Job mit seiner größten Leidenschaft verbinden: „Ich habe einen großen Hang zu Natur und Tieren, da bin ich sehr offen.“








