Bürgergeld-Empfängerin Feeli will unbedingt arbeiten. Doch ihre Betreuerin riet der 36-Jährigen davon ab. Wieso nur?

Nach allen Abzügen bleiben dem Mutter-Sohn-Gespann lediglich 572 Euro. Nicht viel Geld für ein schönes Familienleben.
Dazu kommen noch weitere Probleme. So war Bürgergeld-Empfängerin Feeli einst drogenabhängig, befindet sich zum Zeitpunkt der Dreharbeiten von „Armes Deutschland“ im Methadonprogramm.
Damit gehe es ihr gut, berichtet die 36-Jährige. Nun brauche es nur noch einen Klinikplatz für ihren 5-jährigen Sohn, dann könne die gelernte Sicherheitskraft auch wieder arbeiten gehen.
Lenox leidet an starken Angstzuständen, die durch Einbrecher ausgelöst wurden, der Junge kann nicht mehr alleine schlafen, Feeli muss immer bei ihm sein.
Ein Leben zwischen Bürgergeld und Jobsuche
„Ich hoffe, dass es danach besser ist, und ich wieder arbeiten gehen kann. Also, dass er danach keine Ängste mehr hat“, erklärt Feeli.
Derzeit sei ein fester Job aber wegen des potenziellen Klinikaufenthaltes kaum machbar. „Wenn ich da auf einmal zehn Wochen fehle bei der Arbeit, die ich neu habe, dann würde ich da ja wieder rausfliegen“, weiß die Bürgergeld-Empfängerin.
„Ich habe mir immer wieder Jobs gesucht, immer wieder Arbeitsverträge unterschrieben, das ist immer nach hinten losgegangen.
Das hat einfach nicht funktioniert. Meine Betreuerin hat auch schon gesagt: ‚Lass das doch. Du hast nur mehr Ärger, als wenn du gar nicht arbeitest.‘
Weil das Jobcenter ja immer gleich das komplette Geld einstellt, dann auf die Lohnabrechnungen wartet, dadurch hatten wir richtig Probleme jedes Mal. Aber ich konnte das nicht lassen, weil ich will arbeiten“, so die 36-Jährige
Zunächst einmal, muss sie aber für ihren Sohn Lenox da sein, damit es dem Jungen so schnell wie möglich wieder besser geht. RTL Zwei zeigt die Folge „Armes Deutschland“ mit Feeli und ihrem Sohn Lennox am 4. November um 20.15 Uhr bei RTL Zwei.








