„Hartz und herzlich“-Pascal bekommt Sonderbehandlung vom Jobcenter – „komme nicht früh aus dem Bett“
Das Jobcenter tut alles, um Bürgergeld-Empfänger Pascal zu einer Ausbildung zu bewegen. Doch der „Hartz und herzlich“-Teilnehmer stellt sich weiter quer.
Pascal hat keinen Schulabschluss oder einen Job, das Amt will ihn endlich auf den Arbeitsmarkt bringen. Dafür bekommt der Bürgergeld-Empfänger eine Sonderbehandlung, das erzählt er bei „Hartz und herzlich“.
Denn das Jobcenter möchte, dass der junge Mannheimer eine Ausbildung macht – und ist darum bereit, ihm entgegenzukommen.

„Ich sag mal so, ich glaube, mir liegt keine Ausbildung“, erklärt Pascal in der RTLZWEI-Sendung, „weil mir das zu schwierig ist.“ Ganz untypisch für den 23-Jährigen ist seine positive Reaktion auf die Bemühungen des Amts, ihn zu einer Ausbildung zu bewegen.
„Die wollen mich fördern“, erklärt und gesteht, dass für ihn deshalb extra Ausnahmen gemacht werden.
Bürgergeld-Empfänger Pascal verweigert Hilfe vom Jobcenter – keine Lust auf Arbeit?
„Normalerweise geht eine Maßnahme sechs Monate“, berichtet der junge Mannheimer, „aber mir werden vier Wochen angeboten von der Agentur für Arbeit.“
Die Maßnahme ist ein Praktikum, so könnte Pascal mehrere Jobs in kürzerer Zeit ausprobieren, um für sich die beste Stelle zu finden. So müsste er nicht, wie andere Bürgergeld-Empfänger, ein halbes Jahr ohne Festanstellung arbeiten.
Doch „Hartz und herzlich“-Protagonist Pascal, der zwischenzeitlich tatsächlich eine Ausbildung machen wollte, will auch dieses – nur für ihn erstellte – Angebot nicht nutzen.
Doch immerhin weiß er, dass er eine Extrabehandlung bekommt: „Also ich bekomme halt schon wieder die Chance: ‚Okay Pascal, wir reichen dir halt nochmal die Hand.‘ Aber ich nutze die Chance halt nicht. Ich komme nicht früh aus dem Bett oder schaffe es, dahinzugehen“
Es wirkt, als wolle der Bürgergeld-Empfänger nicht nur keine Ausbildung machen, sondern grundsätzlich keinen Job annehmen.
Doch am Ende muss er zur Maßnahme – sonst drohen dem 23-Jährigen Sanktionen. Immerhin wurde dem „Hartz und herzlich“-Protagonisten wegen seiner Verweigerungshaltung schon einmal die Bezüge gestrichen, dieses Mal möchte er das vermeiden.
Deshalb nimmt er die schwere Bürde auf sich, ein Praktikum in einem Landschafts- und Gartenbaubetrieb zu machen. Dort werden viele Menschen mit Beeinträchtigungen angestellt, für den geistig behinderten „Hartz und herzlich“-Teilnehmer wäre es also ein optimaler Arbeitsplatz.
Und auch Spaß macht es ihm, wie er vor der RTLZWEI-Kamera erzählt. Doch bei TikTok verrät er kurz nach den Dreharbeiten, dass er trotzdem keine Ausbildung machen werde. Pascal bleibt vorerst wohl, trotz aller Bemühungen des Jobcenters, arbeitslos.








