Die Geiselnahme im Townhouse hat bei Matilda tiefe Wunden hinterlassen. Obwohl sie nach außen hin versucht, gefasst zu wirken, sieht es in ihr ganz anders aus.
Immer wieder erlebt sie die schrecklichen Szenen in Gedanken neu: das wutverzerrte Gesicht von Robin, die Bedrohung, die Angst. Der psychische Druck wächst.
Erik beobachtet Matildas zunehmende Nervosität. Auch er leidet unter den Erinnerungen an die Geiselnahme und macht sich Vorwürfe, die Situation nicht entschärft zu haben.
Zwischen ihm und Matilda entsteht noch mehr Nähe als ohnehin schon, was bei Toni für Unruhe sorgt.
Sie will den wachsenden Zusammenhalt der beiden nicht überbewerten, doch sie spürt deutlich, dass Erik Matilda beschützen möchte.
Nihat und Jo Gerner machen sich Sorgen
Während Matilda versucht, ihre Angst zu überspielen, bemerkt Nihat, wie schlecht es ihr wirklich geht.
Er warnt sie eindringlich: „Kontrollverlust und eine lebensbedrohliche Situation – wenn du da nicht aufpasst, dann entwickelst du ein Trauma.“
Schließlich vertraut er sich ihrem Vater Jo Gerner an, der sich große Sorgen um Matilda macht. Nicht zu Unrecht, wie sich bald zeigt.
Matilda in Panik
Seit dem Überfall lebt Matilda in ständiger Alarmbereitschaft. Sie sieht Robin überall: in den Schatten, auf der Straße, abends allein zu Hause oder im Büro. Ihre Nerven liegen blank und sie findet kaum Schlaf.
Das Erlebte sitzt tiefer, als sie wahrhaben will. Doch trotz allem versucht sie, stark zu bleiben und ihren Alltag zu meistern.
Doch dann eskaliert die Lage im Büro der Bank. Matilda macht Überstunden und ist nahezu allein im Gebäude. Wieder hört sie etwas und gerät in Panik.
Sie versteckt sich unter dem Schreibtisch und bekommt vor Angst kaum noch Luft. Zum Glück ruft in diesem Moment Erik an.
Er erkennt den Ernst der Lage und bleibt am Telefon mit Matilda in Kontakt, bis er endlich bei ihr ist. Einmal mehr sind beide durch ihre Erlebnisse verbunden. Das wird Toni gar nicht gefallen!








